Drei österreichische Urlauber haben sich an der Playa de Palma auf Mallorca Ärger mit der Polizei eingehandelt. Die Männer wurden angezeigt, nachdem sie sich nackt am Strand aufgehalten hatten. Nun drohen ihnen Geldstrafen von bis zu 750 Euro.
Der Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag gegen 17.15 Uhr auf Höhe des Balneario 7. Eine Streife der spanischen Nationalpolizei entdeckte mehrere Personen ohne Kleidung am Strand und forderte Unterstützung durch die Lokalpolizei an.
Als die Beamten eintrafen, fanden sie eine Gruppe von rund zwölf Touristen vor. Zwei Männer lagen laut Polizei völlig nackt im Sand, ein weiterer badete unbekleidet im Meer.
Die Polizisten forderten die beiden Männer am Strand auf, sich anzuziehen, und nahmen ihre Personalien auf. Gegen sie wurden Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen die städtische Verordnung zum zivilen Zusammenleben erstattet.
Schwieriger gestaltete sich die Situation bei dem dritten Urlauber. Als er die Beamten bemerkte, soll er deren Anweisungen ignoriert und sich weiter ins Meer hinausbewegen, um einer Kontrolle zu entgehen.
Daraufhin baten die Polizisten einen Rettungsschwimmer um Unterstützung. Mit einem Paddleboard fuhr dieser zu dem Mann hinaus, sprach mit ihm und überzeugte ihn schließlich, an Land zurückzukehren.
Die Lokalpolizei von Palma erinnert daran, dass Nacktbaden und Nacktheit in öffentlichen Bereichen grundsätzlich verboten sind. Ausnahmen gelten nur für ausdrücklich ausgewiesene und rechtlich genehmigte Bereiche. Wer gegen diese Regelung verstößt, muss mit Geldstrafen von bis zu 750 Euro rechnen.