Rund um die Halloween-Nacht am 31. Oktober 2025 setzt die Polizei österreichweit auf verstärkte Kontrollen und Überwachungsmaßnahmen. Ziel ist es, den Ankauf und die Einfuhr verbotener Pyrotechnik, insbesondere aus dem benachbarten Ausland wie Tschechien, zu verhindern und die Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes 2010 konsequent durchzusetzen.
Die Landespolizeidirektionen führen dafür gezielte Schwerpunktaktionen durch – sowohl auf Autobahnen und Schnellstraßen als auch im öffentlichen Verkehr und auf regionaler Ebene. Kontrolliert wird vor allem der Besitz, die Überlassung und Verwendung von Feuerwerkskörpern sowie die Einhaltung bestehender Verbotsbestimmungen.
Neben den Pyrotechnik-Kontrollen sind die Einsatzkräfte zu Halloween auch mit verstärkten Streifen im Stadtgebiet unterwegs, um Sachbeschädigungen, gefährliche Situationen im Straßenverkehr oder Vandalismus zu verhindern.
Auch an den darauffolgenden Feiertagen Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November) bleibt die Polizei in erhöhter Alarmbereitschaft. Am 2. November jährt sich zudem der Terroranschlag in Wien (2020), weshalb die Sicherheitskräfte in ganz Österreich auf höchste Wachsamkeit und Sensibilität achten.
Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, werden zusätzliche Streifen, Sondereinheiten und Bereitschaftskräfte eingesetzt. Geplant sind unter anderem Schwerpunktkontrollen zur Verhinderung der Einfuhr illegaler Pyrotechnik sowie die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Sicherheitsbehörden. Zudem verstärkt man die Überwachung an Bahnhöfen, Buslinien und Grenzregionen. In Ballungsräumen wird ebenfalls die Polizeipräsenz massiv erhöht.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, verbotene oder nicht zugelassene Pyrotechnik weder zu erwerben noch zu verwenden. Derartige Böller stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und können ernsthafte strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.