Ein nächtlicher Polizeieinsatz im kalifornischen San Mateo ist für einen Beamten ziemlich klebrig ausgegangen. Am Mittwoch wurden Polizisten zu einem Geschäft gerufen, nachdem dort ein Alarm ausgelöst worden war.
Vor Ort entdeckten die Beamten zwar eine unversperrte Tür, Hinweise auf einen Einbruch gab es allerdings nicht. Dafür tauchte plötzlich ein anderer "Verdächtiger" auf: eine riesige Ratte.
Der unerwartete Besucher sorgte bei einem der Polizisten für einen ordentlichen Schreck. Laut seiner eigenen Dienststelle habe der Beamte "wie ein Teenager beim Auftritt seiner Lieblings-Boyband" gekreischt.
Damit war das Chaos aber noch lange nicht vorbei. Beim Versuch, der Ratte auszuweichen, sprang der Polizist herum, als würde er "Der Boden ist Lava" spielen, scherzte die Polizei später in einem Posting auf Facebook.
Das hatte Folgen: Der Beamte trat nicht nur in eine, sondern gleich in fünf Klebefallen, die eigentlich für Nagetiere gedacht waren.
Sein Kollege eilte herbei, weil er zunächst glaubte, etwas Ernstes sei passiert. Dabei huschte die Ratte sogar noch über den Stiefel des Polizisten. Dieser blieb laut Polizei ruhig und half seinem Kollegen, sich aus den Fallen zu befreien.
Die tierische "Verdächtige" nutzte die Gelegenheit zur Flucht. Festnehmen konnten die Polizisten die Ratte also nicht. Die Polizei nahm den ungewöhnlichen Einsatz mit Humor und erklärte, die Ratte sei weiterhin "flüchtig".
Immerhin brachte der Einsatz eine neue Erkenntnis: Klebefallen funktionieren offenbar nicht nur bei Nagetieren. Wäre tatsächlich ein Einbrecher im Geschäft gewesen, scherzte die Polizei, hätte die Ratte diesen womöglich gleich für die Beamten festgehalten.