Holländische Pommes erobern Wien – und die Menschen stehen Schlange: In der Neubaugasse 48–50 hat mit "Golden Frites" ein Take-away eröffnet, das sich ganz den sogenannten Frites nach niederländischem Vorbild verschrieben hat. "Heute" hat die doppelt frittierten Pommes probiert und den Geschmackstest gemacht.
Pommes frites gibt es in Wien an fast jeder Ecke. Doch jetzt kommt Konkurrenz. Gründer Rui Chen, der auch das "All-you-can-eat"-Lokal Ebi betreibt, erklärt: "In Amsterdam gehören frisch zubereitete Frites längst zum Stadtbild. Bei Aufenthalten in Holland stellten wir uns die Frage, warum es diese Frites nicht auch in Wien gibt."
Die Erdäpfel werden aus den Niederlanden geholt. Das Prinzip ist einfach: Zuerst werden die Kartoffeln frisch geschnitten, die Stäbchen dann bei niedriger Temperatur gegart. Nach einer Ruhephase kommen sie ein zweites Mal ins heiße Fett. Dadurch sollen sie außen besonders knusprig und innen weich werden.
Die Pommes gibt es in den Größen "Mini", "Regular" und "Grand" (5,60 bis 7 Euro). Dazu können verschiedene Saucen und Toppings gewählt werden. Auf der Karte finden sich drei Sorten Truffle mit Trüffelmayonnaise, Hot Cheese mit einer scharfen Käsesauce und Dutch Style mit Mayonnaise, Currysauce und gehackten roten Zwiebeln.
Doch hält das Konzept, was es verspricht? "Heute" hat die Pommes von "Golden Frites" genauer unter die Lupe genommen. Fazit: Die Pommes sind sehr knusprig, man merkt, dass doppelt frittiert wird. Die Soßen sind alle top und sehr geschmacksvoll. Bei den Trüffel-Pommes wird nicht mit Trüffel gespart – ein Pluspunkt. Generell ist recht viel Soße drauf. Vorsicht bei der Käsesoße, die ist wirklich scharf. Fazit: Die Pommes schmecken super, wahrscheinlich besser als Freibad-Pommes!
Neben den Pommes werden auch typisch niederländische Snacks angeboten. Dazu gehören unter anderem Kalbfleisch- und Garnelen-Kroketten sowie vegetarische Varianten mit Käse oder Gemüse.