Vor Polizisten

Präsident wüst beschimpft – Teenager muss Strafe zahlen

Im April hatte der Schüler den Bundespräsidenten beschimpft. Dabei war ihm wohl nicht aufgefallen, dass Polizisten anwesend waren. Eine Strafe folgte.
Newsdesk Heute
23.08.2025, 06:55
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Eine verbale Entgleisung hatte für einen Schüler aus Salzburg nun Folgen. Am 23. April hatte der Jugendliche vor einem Hauseingang eine Beleidigung gegenüber dem Präsidenten ausgesprochen.

"Ich lutsche dem Präsidenten seinen S******", soll der 16-Jährige laut dem Strafbescheid gesagt haben. Dass sich unter den Personen, die zu dem Zeitpunkt anwesend waren, auch Polizisten befunden hatten, dürfte der Teenager wohl übersehen haben.

Teenager legte Beschwerde ein

Die Beamten schritten sofort ein und verdonnerten den Schüler wegen der Verletzung des öffentlichen Anstands nach Paragraf 27 des Salzburger Landessicherheitsgesetzes zu einer Geldbuße von 150 Euro. Wie die "Krone" berichtet, musste sich ein Gericht mit dem Vorfall auseinandersetzen, da der Jugendliche Beschwerde einlegte.

Zwar zeigte er sich bezüglich der Präsidentenbeleidigung geständig, jedoch passte ihm die Höhe des Bußgeldes nicht. Da er noch eine Schule besuche und kein eigenes Geld verdiene, bat der 16-Jährige um Milde.

Strafe gesenkt

Seine Bitte wurde vom Salzburger Landesverwaltungsgericht zur Kenntnis genommen. Wegen seines jugendlichen Alters, der unterdurchschnittlichen finanziellen Verhältnisse sowie der Tatsache, dass der Teenager bis dato unbescholten war, zeigte das Gericht Nachsicht.

Somit muss der 16-Jährige anstatt 150 nur 100 Euro zahlen. Die Höchststrafe für eine solche Anstandsverletzung wäre eine Geldbuße von bis zu 500 Euro gewesen. Ob der Teenager mit seiner Beleidigung Bundespräsident Alexander Van der Bellen, oder einen anderen Präsidenten meinte, blieb unklar.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 23.08.2025, 10:26, 23.08.2025, 06:55
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