Ein Leben für die Ärmsten der Armen: Seit Jahrzehnten setzt sich der niederösterreichische Diözesanpriester Martin Römer in Mexiko für Menschen ein, die von der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Nun wurde sein außergewöhnliches Engagement bei einer Geburtstagsfeier der Emmausgemeinschaft in St. Pölten gewürdigt.
In Mexiko kümmert sich Römer um ältere, kranke und behinderte Menschen, Obdachlose sowie Migranten und deren Familien. Viele von ihnen leben in bitterer Armut und haben kaum Perspektiven.
Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer von San Marcos Evangelista und regionaler Caritas-Direktor gründete er die Comunidad Emaus. Die Gemeinschaft bietet Menschen, die völlig auf sich allein gestellt sind, Schutz, Unterkunft und Unterstützung.
Für seinen jahrzehntelangen, teilweise lebensgefährlichen Einsatz wurde Römer bereits mit dem renommierten Romero-Preis ausgezeichnet.
Eine besondere Verbindung besteht zur Emmausgemeinschaft St. Pölten und deren Gründer Charly Rottenschlager. Beide Einrichtungen verfolgen das Ziel, sozial benachteiligten und ausgegrenzten Menschen ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
Bei der Geburtstagsfeier in St. Pölten würdigten Freunde, Wegbegleiter und Unterstützer das Lebenswerk des Priesters. Römer befindet sich derzeit auf Heimatbesuch und nutzt die Gelegenheit für zahlreiche Begegnungen in Niederösterreich.
Auch Diakon Peter Zidar aus Maria Anzbach (Bezirk St. Pölten) unterstützt die Arbeit in Mexiko. Er reist regelmäßig dorthin und bietet Interessierten die Möglichkeit, ihn zu begleiten und das Hilfsprojekt persönlich kennenzulernen.
Möglichkeit zur Unterstützung:
Bank: Waldviertler Sparkasse Groß-Siegharts;
IBAN: AT16 2027 2000 0041 4813, Kennwort: Martin Römer.