Royal ganz offen

Prinz Harry: "Bin in eine Depression gerutscht"

In einem Online-Kurs über Trauer spricht der Royal offen über die Zeit nach dem Bruch mit dem Königshaus und über seine Mutter.
Heute Entertainment
09.10.2026, 08:34
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Ehrliche Worte von Prinz Harry (42): Nach seinem Abschied aus dem Königshaus und dem Umzug ging es ihm alles andere als gut. "Ich bin tatsächlich für etwa zwei Wochen in eine Depression gerutscht", erzählt der Herzog von Sussex.

Offen spricht er darüber in einem neuen Kurs der Online-Plattform MasterClass mit dem Titel "Trauer neu definieren: Durch Verlust Widerstandskraft aufbauen". Gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin Mary-Frances O’Connor geht es darin um Verlust und Schmerz.

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Veröffentlicht wurde die Lektion am Donnerstag, kurz vor dem Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober. Die Erlöse gehen an zwei Organisationen, die trauernde Kinder unterstützen.

Ende 2019 waren Harry, Herzogin Meghan (45) und der damals wenige Monate alte Archie (7) nach Kanada gezogen. Schon nach wenigen Tagen kam der Einbruch. "Weg von der stressigen Umgebung, in der mein Körper vermutlich voller Adrenalin war, erlebte ich innerhalb von zwei, drei Tagen diesen Adrenalin-Absturz", so Harry.

So etwas habe er noch nie erlebt. "Es war, als bräuchte ich Stress, damit mein Gehirn funktioniert, denn zuhause war ich plötzlich zu nichts mehr zu gebrauchen."

Genau da sei ihm klar geworden: "Okay, da ist etwas Größeres, da ist etwas anderes, dem du nachgehen musst." Auch seine Zeit beim Militär sieht er heute in diesem Licht, sie sei stark vom Adrenalin getrieben gewesen. Bei öffentlichen Auftritten in Großbritannien habe er dagegen oft "absolute Panik" verspürt.

"Verkleidet zurückkehren"

Den Ursprung sieht Harry im Tod seiner Mutter. Prinzessin Diana starb 1997 bei einem Autounfall in Paris, er war damals erst zwölf. Lange wollte er das nicht wahrhaben. "Ich glaubte, sie hatte sich diesen Ausweg geschaffen, um all dem zu entkommen, was ihr Leben zerstörte", erzählt er. Er sei überzeugt gewesen, sie würde eines Tages verkleidet zurückkehren und ihn und seinen Bruder holen.

Selbst Glück zuzulassen fiel ihm lange schwer. Er habe sich "illoyal und schuldig" gefühlt bei dem Gedanken, ohne sie fröhlich und glücklich zu sein.

red,09.10.2026, 08:34
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