Als Vorsitzender der französischen Rechtspartei Rassemblement National hat Jordan Bardella gute Chancen, bei den Wahlen im kommenden Jahr neuer französischer Präsident zu werden. Nun sorgt seine Liaison mit einer waschechten Prinzessin für Aufsehen.
Bardella soll frisch verliebt sein – und zwar in Prinzessin Maria Carolina von Bourbon-Sizilien. Die 22-jährige Italienerin lebt ein Jetset-Leben zwischen Monaco, Paris und Italien und ist in der High Society bestens vernetzt. Laut italienischen Medien ist sie eine direkte Nachfahrin des Sonnenkönigs Ludwig XIV. († 1715).
Dass die beiden eine Beziehung führen gab Bardella selbst bekannt. Für das Klatsch-Magazin "Paris Match" inszenierten die beiden für ein Foto-Shooting einen romantischen Spaziergang auf Korsika. Genau das sorgt jetzt für Diskussionen. Denn Bardella gilt als Politiker des Volkes, aufgewachsen in einem Arbeitervorort – fernab von Adel und Luxus.
Kritiker sehen darin ein Problem. Kann jemand glaubwürdig für einfache Leute stehen und gleichzeitig mit einer steinreichen Prinzessin auftreten? Auch in Frankreichs Medien wird die Beziehung skeptisch gesehen. Der Vorwurf: zu viel Glamour, zu viel "Bling-Bling".
Die Prinzessin selbst bringt alles für Schlagzeilen mit. Sie modelt, zeigt ihr Leben auf Instagram und hat Hunderttausende Follower. Gleichzeitig engagiert sie sich für Umweltschutz und soziale Projekte. 2025 überlebte sie nur knapp einen schweren Motorradunfall - ein Erlebnis, das sie selbst als Wunder bezeichnet.
Kennengelernt haben sich die beiden beim Formel-1-Rennen in Monaco. Lange hielten sie ihre Beziehung geheim, jetzt steht sie im Rampenlicht. Besonders brisant: Bardellas Ex-Partnerin stammt aus dem Umfeld von Marine Le Pen.
Ob aus der Romanze mehr wird, ist offen. In Frankreich wird bereits über eine mögliche Hochzeit spekuliert - inklusive königlicher Kulisse in Saint-Denis. Für Bardella könnte die Liebe politisch zum Risiko werden.