Proll über 2G: "Diskriminierung auf höchstem Niveau"

Nina Proll macht ihrem Ärger über die neue 2G-Regel Luft. 
Nina Proll macht ihrem Ärger über die neue 2G-Regel Luft. imago images
Dass Nina Proll sich kein Blatt vor den Mund nimmt, ist nichts Neues. Auch zur 2G-Regel hat sie eine Meinung, die sie im Talk mit "Heute" kundtut. 

Mit ihren Aussagen rund um das Thema Corona hat Schauspielerin Nina Proll nicht erst einmal für Aufsehen gesorgt. Egal ob mit kritischen Songs wie "Willkommen in der Demokratie", oder ihrer Teilnahme an der Kampagne "Alles dichtmachen" mit heimischen und deutschen Schauspielkollegen. Immer wieder schoss sie scharf gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung. Auch als Sängerin Nena ihren Ärger über die Maskenpflichtverkündete, eilte ihr Proll sofort zu Hilfe. 

"2G-Regel führt zu einer Zweiklassengesellschaft"

Nun legt das "Vorstadtweib" nach. Auf die Frage, ob sie als Künstlerin in diesen turbulenten Zeiten trotzdem positiv und optimistisch in die Zukunft sehen würde, gab es kein Halten mehr. "Momentan sehe ich nicht optimistisch in die Zukunft. Die drohende 2G-Regel ist die Büchse der Pandora und ihr Öffnen wird zu einer endgültigen Zweiklassengesellschaft führen", ist sich die 47-Jährige sicher. 

Doch das ist längst nicht alles: "Dass gesunde Menschen, die noch dazu bereit wären, dies zu 'beweisen', künftig vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden sollen, entbehrt nicht nur jeder medizinischen, sondern auch rechtlichen Grundlage. Das ist Diskriminierung auf höchstem Niveau. Wenn wir das akzeptieren, werden wir uns tatsächlich noch wundern, was alles möglich ist!" Am 2. Oktober tritt Proll übrigens mit ihrem Programm "Kann denn Liebe Sünde sein?" im Wiener Theater Akzent auf – und auch dort ist der Einlass natürlich nur nach den guten, alten Corona-Regeln (3G)! 

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