Hartes Durchgreifen der Behörden: Die Gruppe für Sofortmaßnahmen musste gemeinsam mit dem Magistratischen Bezirksamt und der Wiener Polizei sowie weiteren Dienststellen ein Geschäft in der City sowie ein Hotel in Rudolfsheim-Fünfhaus schließen.
Zuerst traf es ein Einzelhandelsgeschäft, das wiederholt ohne gültige Gewerbeberechtigung betrieben worden war. Laut Behörden wurde dabei ein nicht angemeldetes Gewerbe missbräuchlich genutzt.
Schon in der Vergangenheit waren zahlreiche Verstöße festgestellt worden. Dazu zählten unzulässige Öffnungszeiten, der Verkauf nicht genehmigter Waren sowie fehlende oder mangelhafte Preisauszeichnungen. Trotz mehrfacher Kontrollen und Hinweise wurden die Mängel nicht behoben.
Im Zuge des Einsatzes wurden schließlich die Schlösser ausgetauscht und die Eingangstüre behördlich verplombt. Direkt im Anschluss wurde auch ein zwielichtiger Hotelbetrieb geschlossen. Der Grund: unbefugte Gewerbeausübung. Darüber hinaus wurde das Objekt laut Behörden für illegale Prostitution genutzt und diente als Umschlagplatz für Drogen.
"Beide Betreiber haben über einen längeren Zeitraum Vorschriften ignoriert. Neben der Wiener Bevölkerung werden auch Touristen in Angebote gelockt, die dem Ruf unserer Stadt schaden. Es kann und darf nicht sein, dass sich Einzelne über die Regeln stellen, während die große Mehrheit korrekt arbeitet. Die Schließung macht unmissverständlich klar, dass derartige Verstöße konsequente Maßnahmen nach sich ziehen", stellt Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, klar.