Für die Wiener ist es mittlerweile zur Normalität geworden: Am Abend kommt es in jüngster Zeit immer wieder zu Demos. Für Öffi-Nutzer und Autofahrer ist der Zustand jedoch zum Dauerleiden mutiert. Zwischen Wartezeiten und Stau-Frust sorgen die Protestmärsche immer wieder für Ärger.
Am Dienstagabend stand erneut eine Demonstration gegen den Angriff auf Kurden in Nordsyrien an. Dieses Mal jedoch mit einem Unterschied: Die Route startete in Wien-Penzing. Laut ÖAMTC-Verkehrsinformationen versammelten sich die Menschen bei der U4-Endstation Hütteldorf, um den Marsch schließlich beim Christian-Broda-Platz unweit des Westbahnhofs abzuschließen.
Eine Leserreporterin beobachtete die Ansammlung aus ihrer Wohnung in der Linzer Straße. Bei ihr sorgte das für Verwunderung. "Die Demo-Route ist eigentlich doch eher untypisch", erklärte sie im "Heute"-Talk.
Wie "Heute" berichtete, handelt es sich bei den Demonstrationen um eine Dauer-Veranstaltung.