32.000 Euro durch Crowdfunding

"RaBatman" dank Spendenaktion sogar schon im Plus

Ein Billa-Kassier (23) wurde wegen unerlaubter Rabatte verurteilt. Jetzt haben Unterstützer schon 32.000 für "RaBatman" gesammelt.
Newsdesk Heute
10.10.2026, 07:59
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Wie von "Heute" berichtet, sorgte der Fall eines 23-jährigen Billa-Kassiers zuletzt für Aufsehen. Weil er seinen Kunden etwas Gutes tun wollte, landete der Oberösterreicher vor Gericht. Weil er immer wieder unerlaubt Rabatte gewährte, wurde er wegen Untreue zu fünf Monaten bedingter Haft verurteilt.

Zudem muss er einen Schaden von rund 25.700 Euro wiedergutmachen. Doch das Schicksal meinte es gut mit dem Gesetzesbrecher. Eine Spendenaktion wurde ins Leben gerufen – und diese hat mittlerweile das Ziel sogar deutlich übertroffen.

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Unter dem Motto "Free our RaBatman" hatte Patrick Frewein aus Linz eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. Sein Ziel: Dem 23-Jährigen die enorme finanzielle Belastung abzunehmen und ihm eine zweite Chance zu ermöglichen.

Frewein betonte bereits beim Start der Aktion, dass es nicht darum gehe, das Fehlverhalten des Kassiers zu rechtfertigen. Vielmehr solle verhindert werden, dass eine folgenschwere Entscheidung seine gesamte Zukunft bestimmt.

Mit Stand Samstag (10. Oktober 2026) wurden bereits rund 32.500 Euro für "Österreichs Robin Hood" gesammelt. Frewein erklärt gegenüber der "Krone", dass der Betroffene die "gesamte Summe" erhalte. "25.700 Euro muss er sowieso zurückzahlen. Der Rest soll ihm bleiben", wird der Initiator der Spendenaktion in einem entsprechenden Bericht zitiert.

So kam es zum Rabatt-Wahnsinn

Der Fall hatte zuvor für Schlagzeilen gesorgt. Der 23-jährige Kassier gewährte Kunden immer wieder Preisnachlässe, die eigentlich nur für beschädigte oder abgelaufene Waren vorgesehen waren.

Vor Gericht erklärte der junge Mann, dass er unter sozialen Ängsten leide und sich von fordernden, teils lautstarken Kunden unter Druck gesetzt gefühlt habe. Begonnen habe alles nach einem Stromausfall. Aus einzelnen Ausnahmen sei schließlich ein Verhalten geworden, aus dem er nach eigenen Angaben nicht mehr herausgefunden habe.

Selbst bereichert haben soll sich der Kassier dabei übrigens nicht. Dennoch entstand seinem Arbeitgeber ein Schaden von rund 25.700 Euro.

red,10.10.2026, 07:59
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