Für Hundeopa Mogli hat sich das Leben plötzlich völlig verändert: Nach dem Tod seines Besitzers führte sein Weg über eine Tierklinik zu einer überforderten neuen Halterin und schließlich zum Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen (Oberösterreich). Jetzt sucht der 15-jährige Mischlingsrüde dringend ein neues Zuhause.
Der kleine Hundeopa musste auf dem Tierschutzhof zunächst nicht nur getröstet, sondern auch medizinisch versorgt werden. Wie Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler berichtet, fehlte es zuvor sogar an grundlegenden Maßnahmen wie Impfungen und Entwurmungen.
Nun soll Mogli noch einmal das Glück einer eigenen Familie erleben. Besonders die bevorstehenden Weihnachten machen die Situation traurig: Der Rüde könnte sein erstes Weihnachtsfest ohne sein Herrchen und zusätzlich im Tierheim verbringen. "Wir bieten unseren Hunden zwar sehr viel Liebe, Platz und Auslauf, beste Pflege und tierärztliche Versorgung, aber eine eigene Familie können auch wir nicht ersetzen", erklärt Stadler.
Anlässlich des Welthundetags am 10. Oktober macht die Pfotenhilfe auf ein Problem aufmerksam, das den Tierschutzhof immer wieder beschäftigt: Hunde, deren Besitzer ins Krankenhaus oder in ein Altersheim müssen oder versterben und niemanden haben, der sich um sie kümmern kann.
"Egal wie alt man selbst ist, man sollte sich immer vor einer Hundeanschaffung gut überlegen und planen, was mit dem Hund passiert, wenn man sich einmal selbst nicht mehr um ihn kümmern kann", betont Stadler.
Für Mogli wird dringend eine liebevolle Familie gesucht, die dem erst 15-jährigen Mischlingsrüden noch eine schöne Zeit ermöglicht.