Bike Festival

RADpaRADe am Ring – Bike-Fans trotzen dem Wetter

Schlechtes Wetter, starke Nerven: Trotz Dauerregens wurde das Bike Festival zum Publikumsmagneten. Höhepunkt war sogar ein Weltrekord!
Wien Heute
29.03.2026, 18:21
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Starker Regen, grauer Himmel und kühle Temperaturen – das Wetter zeigte sich am Wochenende (28. und 29. März) von seiner ungemütlichen Seite. Doch echte Rad-Fans ließen sich davon nicht abschrecken: Trotz Dauerregens strömten zahlreiche Besucher zum Bike Festival auf den Wiener Rathausplatz und sorgten für Stimmung zwischen Lacken, Regenjacken und nassen Fahrradsätteln.

Radparade in kleinem Format

Ein Highlight des Festivals, die RADpaRADe, fand auch heuer statt, jedoch deutlich kleiner als sonst. "Wir waren rund 1.000 Leute", so Veranstalter Martin Friedl im Gespräch mit "Heute". Die Strecke vom Ring bis zum Praterstern wurde im strömenden Regen absolviert.

Nichtsdestotrotz ließen sich Rad-Fans mit und ohne Verkleidung nicht vom Radeln abhalten. Auch NEOS-Klubobfrau Selma Arapović und ihre Parteikollegen schreckte das Wetter nicht ab. "Man merkt einfach, die Leute kommen wegen des Themas", freut sich der Veranstalter. "Heuer hatten wir die meisten E-Bike-Tests der letzten vier Jahre".

Weltrekord trotz Regen-Chaos

Absagen musste man trotz der widrigen Witterungsverhältnisse keinen der geplanten Programmpunkte. "Zeitlich haben wir das Programm etwas angepasst", heißt es. Doch siehe da: Trotz der zahlreichen Hürden gelang bei einem der Wettbewerbe das Unglaubliche: "Erstmals weltweit wurde beim Dirtbike-Contest für Frauen ein Double Backflip durchgeführt, das ist Wahnsinn", strahlt Friedl. Auch ein 15-jähriger Wiener konnte überzeugen: Er schaffte einen dreifachen Salto.

Zelte wurden regenfest gemacht

"Natürlich waren wir auf das Wetter eingestellt", versichert Friedl. Die Zelte am Wiener Rathausplatz wurden beheizt, spezielle Türen schützen gegen den pfeifenden Wind.

Seit dem ersten Festival im Jahr 1999 habe man bereits deutlich Schlimmeres erlebt – "Es ist für mich völlig klar, dass wir da vorsorgen", so Friedl.

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