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Rangnick-Konter: "Wie wenn ein Sack Reis umfällt"

Österreichs Fußball-Nationalteam brennt auf das vorentscheidende WM-Qualispiel gegen Zypern. Teamchef Ralf Rangnick ließ mit einem Spruch aufhorchen.
Sport Heute
14.11.2025, 19:11
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Noch zwei Spiele stehen in der WM-Qualifikation für Österreichs Nationalteam auf dem Programm: Am Samstag (18 Uhr) geht es in Limassol gegen Zypern, am Dienstag folgt dann im Wiener Ernst-Happel-Stadion das Duell mit Bosnien. Holt Österreich zwei, vier oder sechs Punkte aus diesen beiden Spielen, ist die erste WM-Teilnahme Österreichs seit 1998 fix.

Klar ist: Auf dem Weg zur WM-Endrunde in den USA, in Kanada und Mexiko sollte auf der Mittelmeer-Insel nichts anbrennen. Auch wenn die Zyprer zu Hause aufzeigten, gegen Bosnien und Rumänien stets einen zwei-Tore-Rückstand aufholten, jeweils ein 2:2 erkämpften und noch ungeschlagen sind. "Das ist schon eine Mannschaft, die gerne kicken will. Es liegt aber auch an uns", meinte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick im Vorfeld des Duells auf Zypern, betonte, man sei "auf beides vorbereitet": Also auf einen Gegner, der ganz tief verteidigt, aber auch auf einen Gegner, der selbst spielerische Akzente setzen möchte. Österreichs Nationalteam hat sich fünf Tage lang bei besten Verhältnissen und Temperaturen von 24 Grad Celsius im warmen Paphos auf das Spiel vorbereitet, auch hier überließ Österreichs Fußballverband nichts dem Zufall.

"Wie wenn ein Sack Reis umfällt"

Mitte Oktober hatte Österreichs Team zuletzt einen kleinen Rückschlag in der WM-Qualifikation hinnehmen müssen, die Rangnick-Elf verlor in Rumänien. Anschließend sprach deren Coach, Trainer-Legende Mircea Lucescu, davon, dass Österreichs Fußballteam leicht auszurechnen sei. Darauf angesprochen reagierte Rangnick mit einem markigen Konter. "Das interessiert mich so, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt", entgegnete der 67-jährige Deutsche. Und ergänzte mit Blick auf die Gruppe H, die Österreich anführt und wo Rumänien nur Dritter ist, nur noch rechnerische Chancen auf den Gruppensieg hat: "Wenn wir so leicht auszurechnen wären, stimmt etwas mit der Tabelle nicht. Wir haben fünf Punkte mehr als Rumänien. Wir spielen morgen gegen Zypern, also ist es unerheblich, was der rumänische Trainer sagt."

Rangnick setzt derweil auf einen Mix aus Leichtigkeit und Fokus bei seinen Spielern. "Wir haben dann unsere besten Spiele gemacht, wenn wir beinahe eine kindliche Freude im Spiel und hohe Intensität auf den Platz gebracht haben. Entscheidend ist, dass die Vorfreude größer ist als alles andere. Ich freue mich, die Jungs so spielen zu sehen, wie wir sie schon oft gesehen haben. Alles muss mit einer Lockerheit versehen sein", erklärte Österreichs Teamchef.

Der sich bei der Aufstellung aber nicht in die Karten blicken ließ. Nur so viel: Alle Kaderspieler sind grundsätzlich fit, Rangnick hat also die Qual der Wahl. Bis auf Kapitän David Alaba und Außenverteidiger Phillipp Mwene, die gelbgesperrt pausieren müssen. Xaver Schlager sei auch einsatzfähig, aber kein Thema für 90 Minuten.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 14.11.2025, 19:21, 14.11.2025, 19:11
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