Am Donnerstag um 17 Uhr greift der rot-weiß-rote Fußball nach den Sternen! Die U17 steht zum ersten Mal im Finale einer Weltmeisterschaft, trifft in Katar auf die Alterskollegen aus Portugal. Der Traum vom Titel lebt – und könnte Realität werden.
Die Daumen drückt unter anderen Ralf Rangnick. Der Teamchef des A-Teams zeigt sich von den Leistungen der Youngsters begeistert. "Diese Mannschaft spielt aktiv, initiativ, will etwas bewegen. Ich kann Hermann Stadler, seinem Trainerteam und natürlich vor allem den Spielern zu ihrem bisherigen Abschneiden nur gratulieren."
Rangnick erinnert auch an eine Episode, die sich kurz vor dem Turnier ereignet hat. Der Coach und seine Spieler hatten die U17 während der Vorbereitung in der Kabine besucht, richteten einige Worte an die Talente.
"Ich kann mich noch erinnern, als Marko Arnautovic gemeint hat, sie sollen schauen, dass sie etwas reißen, sonst brauchen sie nicht nach Hause zu kommen. Das haben sie sich offensichtlich zu Herzen genommen", grinst Rangnick.
Wie schätzt der Deutsche die Chancen sein? "Wenn sie alles reinhauen, ihr Potenzial ausschöpfen, dann können sie auch das Finale gewinnen und dem österreichischen Fußball einen historischen Erfolg bescheren", sagte Rangnick.
Der ÖFB-Teamchef selbst wird nicht nach Katar reisen, sagte auch seinen geplanten Champions-League-Einsatz für Canal+ ab. "Ralf hätte sich sehr auf London gefreut, wir wollten uns am Dienstag Chelsea gegen Barca anschauen und am Mittwoch dann aus dem Emirates berichten. Es besteht allerdings kein Grund zur Sorge", versichert Sprecher Thomas Trukesitz.