Rapid-Fans wollen die Wahl verschieben

Links Martin Bruckner, rechts Roland Schmid. Diese zwei Herren dürfen als Spitzenkandidaten ihrer Listen in die Rapid-Wahl am 25. November gehen.
Links Martin Bruckner, rechts Roland Schmid. Diese zwei Herren dürfen als Spitzenkandidaten ihrer Listen in die Rapid-Wahl am 25. November gehen.Bild: GEPA-pictures.com, picturedesk.com
Am 25. November wird der neue Rapid-Präsident gewählt. Martin Bruckner und Roland Schmid rittern um das Amt des grün-weißen Häuptlings. Nun tritt die Mitglieder-Initiative "Rapid bin ich" mit einem Vorschlag zur Verschiebung der Wahl auf den Plan.
In einem offenen Brief fordern die Fans dazu auf, dass die Präsidiumswahl bei der Hauptversammlung auf Tagesordnungspunkt 3 und 4 nach vorne verschoben wird.

So sollen zwei Vorteile entstehen: Die Berichte des alten Präsidiums können nicht als Wahlkampf-Reden gesehen werden und der neue Präsident würde nicht erst gegen 23 Uhr feststehen.

Zudem fordert die Initiative zu einem sportlich fairen Verhalten beider Listen auf.

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Das komplette Statement im Wortlaut:

Liebe Rapid-Mitglieder,

nachdem jetzt endlich die Entscheidung gefallen ist, zwei Listen zur Präsidiumswahl zuzulassen, haben wir für die Zeit bis zur Hauptversammlung am 25.11.2019 einen großen Wunsch.

Die Kandidaten der beiden Listen und ihre jeweiligen Anhänger sollen sich bitte sportlich fair verhalten und alle bösartigen Untergriffe unterlassen.

Wir wissen, dass dies bisher nicht so war und es einige sehr zweifelhafte Vorfälle gegeben hat. Im Interesse des Zusammenhalts und der Tatsache, dass diese Vorwahlzeit für unseren Verein eine ganz neue Situation ist, wollen wir keine Details nennen und die Dinge auf sich beruhen lassen.

Wir werden die weitere Entwicklung aber genau beobachten und aufzeichnen. Falls uns weitere unfaire Attacken auf Kandidaten egal welcher Liste bekannt werden, fühlen wir uns verpflichtet dieses unsportliche Verhalten den Vereinsmitgliedern bekannt zu machen.

Weiters wäre es sehr im Sinne der Mitglieder, wenn die Tagesordnung geändert würde, um zu vermeiden, dass die Präsidiumswahl erst gegen 23 Uhr beginnt. Dies ist bei der derzeit geplanten Tagesordnung äußerst wahrscheinlich. Da der Geschäftsbericht des abgelaufenen Geschäftsjahres zum Zeitpunkt der Hauptversammlung den Mitgliedern bereits vorliegt, wäre es ohne weiteres möglich, die Präsentation der Kandidaten und die Wahl als Punkt 3 und 4 vorzuziehen.

Dies hätte auch den zusätzlichen Vorteil, dass unser Präsident Michael Krammer seine Abschiedsrede in einer hoffentlich schon etwas entspannteren Atmosphäre halten könnte und er und auch alle anderen Berichtenden vom Vorwurf der Wahlkampfrede gefeit wären.

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