Tor zählte nicht

Rapid-Gegner stinksauer: "Weil ihr euch anscheißt"

Großer Ärger bei Hartberg-Trainer Markus Schopp. Bei der 1:3-Niederlage bei Rapid Wien wurde ein Treffer aberkannt – ein Millimeter-Abseits.
16.10.2026, 23:17
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Petter Nosa Dahl (5., 45+1.) und Jannes Horn (81.) netzten für Grün-Weiß, fixierten den achten Saisonsieg der Hütteldorfer im neunten Bundesliga-Spiel und sicherten Rapid damit jedenfalls die Tabellenführung ab. Der Treffer von Hartbergs Magnus Dalpiaz zum zwischenzeitlichen 1:2 (49.) war zu wenig gewesen.

Dabei hätte alles anders laufen können für die Oststeirer, die gut im Spiel waren und Rapid phasenweise vor Probleme stellten, auch in der 14. Minute über den vermeintlichen Ausgleich durch Marco Hoffmann jubelten. Der Treffer zählte dann aber nicht, weil Dalpiaz in der Entstehung im Abseits war. Um das zu entscheiden, brauchte Referee Daniel Pfister den VAR Sebastian Gishamer. Es dauerte lange, bis die Linie gezogen war. Es war eine Millimeterentscheidung, wie auch während der TV-Übertragung zu sehen gewesen war.

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Ärger über das Abseits

Hartberg-Coach Schopp schmeckte die Entscheidung während der Partie nicht. "Ja, ja. Weil ihr euch anscheißt", hatte er in der Liveübertragung bei "Sky" hörbar den Unparteiischen zugerufen. Was der Coach damit unterstellte: Das Schiedsrichtergespann würde vor dem großen Verein aus dem Westen Wiens in die Knie gehen.

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Nach dem Schlusspfiff versuchte der Hartberg-Coach dann versöhnlicher zu sein. "Es ist spannend, wer wo die Linie zieht und wann er glaubt, dass er die Linie zieht. Klar, kann man es geben. Was soll ich sagen...", so Schopps Kommentar. Hier bezog sich der Trainer auf die sogenannten Frames. Also an welcher Stelle der VAR das Bild anhält, um seine Linie zu ziehen. Hier können tatsächlich Millisekunden entscheidend sein – gerade in dieser hauchdünnen Situation.

"Es wäre ein toller Moment gewesen, die Mannschaft hätte sich das 1:1 verdient. Wir haben es gut weggesteckt, hätten danach aber konkreter sein müssen", analysierte Schopp dann das gesamte Spiel. "Ich glaube, wir haben heute über weite Strecken einen guten Gegner abgegeben. Es sind dann Kleinigkeiten, individuelle Geschichten, die der Gegner eiskalt genützt hat. Die Niederlage tut weh, aber wir werden ganz viel daraus lernen", so Schopp.

red, 16.10.2026, 23:17
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