Bei Sieg gegen Lustenau

Rapid-Star Demir sorgt für Gänsehaut-Jubel

Emotionaler Moment von Rapid-Star Yusuf Demir. Nach seinem ersten Treffer beim 5:1 gegen Austria Lustenau jubelte er mit seinem Bruder.
24.10.2026, 22:33
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Rapid hat in der Bundesliga nichts anbrennen lassen. Die Hütteldorfer fegten Nachzügler Austria Lustenau mit einer 5:1-Galavorstellung vom Platz. Mann des Spiels war dabei Yusuf Demir, der einen Doppelpack schnürte (41./Elfer, 67.), immer wieder als Einfädler glänzte. Der 23-Jährige war einst gefeiertes Talent und als Leihspieler in Barcelona, spielt nach einigen Talsohlen nun aber in der Form seines Lebens. Demir hält bei vier Bundesliga-Toren und ebenso vielen Assists.

Und er sorgte für einen absoluten Gänsehaut-Moment in Wien-Hütteldorf. Nach seinem Elfmeter-Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 sprintete Demir nämlich direkt an den Spielfeldrand zu seinem Bruder Furkan Demir, der gerade aufwärmte. Und jubelte mit ihm. Die beiden Spieler sprangen in der Luft gegeneinander, herzten einander.

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Jubel mit dem Bruder

"Die erste Person, die ich dann gesehen habe, war mein Bruder. So ist das zustande gekommen", schmunzelte Yusuf Demir zum Jubel bei "Sky". Zuvor hatte er den Strafstoß eiskalt verwertet, war dann zu seinem 21-jährigen Bruder gelaufen. "Ich freue mich, dass er hier ist. Ich freue mich, dass ich mit ihm trainieren kann", sagte der 23-Jährige.

Wohl wissend um die schwierige Situation des Außenverteidigers. Furkan Demir brachte es bisher auf 24 Spielminuten in zwei ÖFB-Cup-Partien. "Er muss Gas geben, er gibt auch Gas, ist motiviert. Seine Chance wird sicher kommen", meinte der Rapid-Spielmacher. "Er kennt keine Freunde im Training. Aber so muss es auch sein. Jeder muss mit 100 Prozent Ehrgeiz und Mentalität vorangehen", betonte Demir.

Coach bremst die Euphorie

Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup stieg derweil sofort auf die Euphoriebremse. "Wir hatten Spaß heute, aber es ist meine Verantwortung, die Euphorie nicht zu groß werden zu lassen. Es gab auch Phasen, in denen wir nicht so gut waren. Auf diese Momente bin ich fokussiert", so der dänische Rapid-Trainer.

"Wir müssen weitermachen. Man wird nicht im November Meister. Wir müssen einfach scharf und fokussiert bleiben", meinte der Rapid-Trainer dann. Mit dem ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen Zweitligist First Vienna (Dienstag) und dem Wiener Derby (1. November) warten nun auch zwei Schlagerspiele.

red, Akt. 24.10.2026, 22:41, 24.10.2026, 22:33
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