Traum-Comeback für ÖFB-Star Christoph Baumgartner! Der Niederösterreicher hat bei seinem ersten Saisoneinsatz in der deutschen Bundesliga gleich einen Treffer bejubeln dürfen. Beim 4:0-Heimsieg von RB Leipzig gegen Aufsteiger Elversberg wurde der 27-Jährige in der 72. Minute eingewechselt und sorgte nur zwölf Minuten später per Kopf für den 3:0-Zwischenstand (84.).
Für Baumgartner war es nach einer langen Verletzungspause der nächste emotionale Höhepunkt. Wegen einer schweren Muskelverletzung am Oberschenkel hatte der ÖFB-Teamspieler bereits die WM verpasst. Erst am Mittwoch feierte er in der Champions League gegen Real Madrid (1:4) sein Comeback und bereitete dabei bereits einen Treffer vor. Nun meldete sich Baumgartner auch in der Bundesliga eindrucksvoll zurück.
"Das ist natürlich etwas ganz Spezielles für mich. Ich habe mich auf das Heimspiel sehr gefreut – nach dem persönlichen Highlight im Santiago Bernabeu", erinnerte sich Baumgartner nach dem Spiel in der Mixed Zone an seinen Assist gegen den spanischen Topklub. "Das Wichtigste ist, dass wir das Spiel gewinnen. Das steht über allem. Und wenn du dann ein Tor schießen kannst nach so langer Zeit, dann ist das schon cool", schmunzelte der Niederösterreicher.
Er habe bereits im Training seinen Teamkollegen gesagt: "Das Näschen funktioniert schon noch. Keine Sorge", hatte Baumgartner dann gelacht. Und auch Recht behalten.
Der Offensivspieler selbst musste zunächst noch auf der Bank Platz nehmen, bekam noch nicht die Chance von Anfang an. Zunächst hatten die Sachsen auch Probleme mit dem Bundesliga-Aufsteiger. "Die machen es unfassbar gut, wir hatten unsere Themen, haben in der Halbzeit ein bisschen etwas angepasst. Dann haben wir natürlich auch individuelle Qualität", analysierte Baumgartner das Spiel. "Dann haben wir es recht ordentlich zu Ende gespielt", so der ÖFB-Star.
Entscheidend sei jetzt aber, Konstanz hineinzubringen. Mit dem 1:6 gegen Bayern München und dem 1:4 in Madrid hatte es jüngst zwei herbe Niederlagen gesetzt. "Es müssen nicht immer Top-Top-Leistungen sein, aber wir brauchen immer sehr gute Leistungen. Da müssen wir alle anpacken."