"Wir werden..."

Red-Bull-Boss hat düstere Prognose für Verstappen

Red Bull hat seinen Boliden für die neue Saison vorgestellt. Teamchef Laurent Mekies dämpfte aber gleich die Erwartungen.
Sport Heute
17.01.2026, 08:16
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Red Bull hat seinen neuen Boliden für 2026 präsentiert. Der RB22 wurde neben dem Racing-Bulls-Auto bei einer gemeinsamen Präsentation in Detroit, der US-Heimat des neuen Motorenpartners Ford vorgestellt. Neben der völlig neuen Antriebseinheit – Red Bull wird mit Ford-Hilfe erstmals selbst zum Motorenbauer – greifen in der neuen Saison umfangreiche Regeländerungen beim Chassis.

Deshalb haben die Teams freilich aktuell nur wenig Ahnung, wo sie stehen. Durchgesickert ist lediglich, dass Mercedes den stärksten Motor im Feld haben soll. Ähnliches hört man über den Bullen-Antrieb nicht. Deshalb dämpfte Teamchef Laurent Mekies am Rande der Vorstellung des neuen Boliden gleich die Erwartungen, wohl nicht zur Freude von Star-Fahrer Max Verstappen.

"Wir werden zurückliegen"

Denn eines sei für den Teamchef klar: Bei den ersten Rennen wird Red Bull jedenfalls nicht um den Sieg mitfahren – auch wenn mit Star Verstappen der aktuell stärkste Fahrer im Feld im RB22 sitzt. "Es wäre naiv zu glauben, dass wir beim ersten Rennen auftauchen und am gleichen Niveau sind wie andere, die das schon seit vielen Jahren machen. So wird es nicht sein, wir werden zurückliegen", meinte Mekies.

Ist Max Verstappen der Größte?

Trotzdem ist der Franzose davon überzeugt, dass die Bullen den Rückstand schnell aufholen können. "Wir werden eine Saison mit großen Entwicklungssprüngen sehen – sowohl beim Antrieb, als auch auf der Chassisseite", so der Red-Bull-Teamchef, der hinterherschob: "Wir glauben an unsere Leute."

Dass Red Bull durchaus in der Lage ist, ein Auto zu entwickeln, zeigte sich in der letzten Saison. Verstappen hatte in der Fahrer-WM einen Rückstand von 108 Punkten, am Ende fehlten zwei Pünktchen auf den Titelträger Lando Norris im McLaren. Nun sind die Voraussetzungen aber gänzlich andere.

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