Gedenken an Mateschitz

Das ist der neue Red-Bull-Bolide von Max Verstappen

Red Bull zeigt erstmals den Look für 2026, setzt auf Ford-Power und warnt vor Startschwierigkeiten in der neuen Formel-1-Ära.
Sport Heute
16.01.2026, 07:17
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Red Bull Racing hat in der Nacht auf Freitag als erstes Formel-1-Team einen Vorgeschmack auf die Saison 2026 gegeben. Im Rahmen des Ford-Racing-Saisonlaunches in Detroit präsentierten die Bullen erstmals ihr neues Auto – genauer gesagt dessen Lackierung. Ein vollständiger Bolide war wie angekündigt noch nicht zu sehen. Die erste Version des neuen Rennwagens soll erst beim Shakedown in Barcelona enthüllt werden, wo sich auch zeigen wird, wie Red Bull die neuen Chassis-Regeln interpretiert.

Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war der neue Partner Ford. Der US-Hersteller steigt 2026 offiziell bei Red Bull ein und unterstützt Red Bull Powertrains nicht nur namentlich, sondern auch technisch. Zum Einsatz kommen unter anderem moderne 3D-Druckverfahren für Metallbauteile sowie weiterentwickelte Simulationstools. Laut Chefingenieur Christian Hetrich bringt Ford wertvolles Know-how aus der Großserienproduktion ein.

Hommage an Mateschitz

Als Höhepunkt des Abends wurde die Formel-1-Lackierung vorgestellt. Der neue RB erhält ein glänzendes Blau, das heller wirkt als der matte Ton der vergangenen Jahre. Eine dezente Musterung sorgt für zusätzliche Akzente, dazu kommen mehrere Ford-Logos auf Nase und Motorabdeckung. Die Farbgebung soll an die frühen Jahre von Red Bull erinnern. Auch die Teamkleidung wurde entsprechend angepasst.

Neu ist auch der Name des Motors. Die erste eigene Power Unit trägt die Bezeichnung DM01, eine Hommage an Firmengründer Dietrich Mateschitz. Max Verstappen zeigte sich begeistert vom neuen Look und sprach von einem kraftvollen, fast retroartigen Design. Gleichzeitig scherzte er darüber, dass der Glanz für die Mechaniker mehr Arbeit bedeuten könnte.

Rückschläge befürchtet

Teamchef Laurent Mekies dämpfte jedoch die Erwartungen an den sportlichen Erfolg. Red Bull baut erstmals eigene Motoren und rechne deshalb mit Rückschlägen. Man werde nicht sofort auf dem Niveau von Ferrari oder Mercedes sein, so Mekies. Ziel sei es dennoch, ein konkurrenzfähiges Auto auf die Strecke zu bringen.

Nach den Abgängen von Christian Horner, Helmut Marko und Design-Ikone Adrian Newey befindet sich Red Bull weiterhin im Umbruch. Verstappen bleibt dem Team auch 2026 treu und bekommt mit Isack Hadjar einen neuen Teamkollegen. Der Franzose hofft, dass die neue Regelgeneration für einen Neustart sorgt und ihm den Durchbruch im Topteam ermöglicht.

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