Lawson begann die Saison als große Hoffnung des österreichischen Formel-1-Rennstalls, erhielt das zweite Cockpit neben Vierfach-Weltmeister Max Verstappen. Doch nach bereits zwei Rennen war Schluss. Der Neuseeländer wurde zurück zu den Racing Bulls geschickt, durch Yuki Tsunoda ersetzt, der seither kaum besser performte.
Trotzdem geht es für den 23-Jährigen nun um seine Zukunft in der Motorsport-"Königsklasse". Mit Arvid Lindblad steht ein hochtalentierter Red-Bull-Nachwuchsfahrer bereits in den Startlöchern. Dazu wird der Energydrink-Riese mit dem bisherigen McLaren-Nachwuchsfahrer Alex Dunne in Verbindung gebracht. Lawson muss kämpfen, um 2026 weiterhin für den zweiten Bullen-Stall fahren zu dürfen.
Mit Platz 15 im Grand Prix von Singapur machte Lawson jüngst aber kaum Werbung in eigener Sache. Dazu crashte der Neuseeländer in zwei Freien Trainings. Ein schwer zu verdauendes Wochenende für den 23-Jährigen.
Ein Wochenende, das wohl auch dem so kritischen Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko nicht gefallen dürfte. Zumindest enthüllte Lawson gegenüber "RacingNews365", dass es keinen Kontakt zum 82-jährigen Grazer gab. "Nein", so die einsilbige Antwort des Neuseeländers. Auf die Nachfrage, was der 23-Jährige denn aus dem Wochenende mitnehmen könne, antwortete Lawson ebenso wortkarg: "Crashe nicht."
'Gleichzeitig betonte Lawson seine Zuversicht für das kommende Rennwochenende in Austin, dort steht der Große Preis der USA auf dem Programm: "Ich denke, wir sollten ein gutes Paket haben. Die Strecke gefällt mir", so der Formel-1-Star.