Russland feuert Oreschnik ab

Reisner: Angst vor Putins Super-Rakete ist berechtigt

Innerhalb kürzester Zeit feuerte Putin dreimal die gefürchtete Oreschnik-Superrakete ab. Damit wolle er auch ein Signal nach Europa schicken.
Newsdesk Heute
26.05.2026, 12:16
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Wladimir Putin sei "durchgeknallt", sagt Ukraine Präsident Wolodymyr Selenskyj; "entsetzlich" nennt es der französische Botschafter; praktisch alle europäischen Regierungsspitzen schlossen sich dem an. Die Rede ist von der Oreschnik-Hyperschallrakete, die mittlerweile zum dritten Mal auf Kiew abgefeuert wurde.

Mit bis zu 12.000 km/h und über 5.000 Kilometer Reichweite ist sie kaum abzufangen, erklärt Oberst Markus Reisner im Ö1-Morgenjournal. Russland habe diese geächtete Waffe immer dann eingesetzt, wenn sich die Situation zugespitzt hat. "Wir sehen, dass an der Front eine Patt-Situation besteht."

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Angst in Europa "berechtigt"

Von beiden Seiten gibt es deswegen in der Luft eine Eskalation. Reisner rechnet in näherer Zeit mit noch härteren Angriffen auf Kiew. Putin sei in Erklärungsnot, weil ukrainische Drohnen bis tief in Russland eindringen. "Damit ist durchaus erwartbar, dass es weiter zu einer Eskalation führen könnte."

Die Angst in Europa vor der Oreschnik sei "berechtigt", so Reisner weiter. Deutschland sei der einzige Staat, der sich mittlerweile gegen solche Raketen zur Wehr setzen könne. Russland zeigt, dass es hier eine Überlegenheit gegenüber Europa hat.

Die aktuelle Patt-Situation an der Front habe auch mit dem verstärkten Einsatz von Drohnen, Robotern und Co. zu tun. Die eine Seite sehe stets, was die andere tue. Und genau aufgrund dieses "gläsernen Gefechtsfelds" kommt es aktuell zu immer stärkeren Luftangriffen.

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