Rendi-Wagner sitzt (vorerst) fest im Sattel

Nach teils turbulenten Stunden dürfte sich die Situation in der SPÖ inzwischen wieder beruhigt haben. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner bleibt im Amt.
Gute Nachrichten für Pamela Rendi-Wagner. Noch am Donnerstagabend verdichteten sich die Gerüchte, wonach eine Wachablöse an der Spitze der SPÖ unmittelbar bevorsteht. Ein paar Stunden später hat sich die Lage wieder beruhigt.



Am Freitagvormittag dementierte der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser Spekulationen, er würde die SPÖ interimistisch übernehmen. Auch Hans Peter Doskozil steht hinter Rendi-Wagner. Der burgenländische Landeshauptmann, bestätigte gegenüber "Heute.at", dass kein Wechsel an der Spitze bevorsteht.

CommentCreated with Sketch.49 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Im Burgenland steht ja im Jänner die vorgezogene Landtagswahl an. Dem Vernehmen nach soll jedenfalls bis dahin kein Wechsel an der Spitze stattfinden. Andere, weniger mächtige Landeschefs, sollen allerdings vehement auf einen Abgang Rendi-Wagners gedrängt haben.

Unterstützung erfährt Rendi-Wagner auch aus Oberösterreich. Der Gewerkschafter und Nationalratsabgeordnete Rainer Wimmer kündigte an der Vorsitzenden "in dieser schwierigen Streit den Rücken zu stärken".

"PRW" zeigt sich "fest entschlossen"



Am Freitag meldete sich auch die Vorsitzende persönlich zu Wort. In einer Stellungnahme zeigte sich Rendi-Wagner "fest entschlossen" weiter zu machen. Sie werde die Verantwortung in dieser schwierigen Zeit nicht an den Nagel hängen. Die SPÖ-Chefin spricht von "falschen Gerüchten und Intrigen", die niemanden weiterhelfen würden.

Es gebe einzelne Personen, die ihren Unmut geäußert hätten, aber die Bundesländer und die Gewerkschaften stünden "eindeutig hinter mir", verlautbarte die zuletzt stark in die Kritik geratene Parteichefin.



Zur Ruhe kommt die SPÖ dennoch nicht. Am Freitag versammeln sich aufgebrachte SPÖ-Funktionäre in der Löwelstraße in Wien, um gegen die jüngsten Entwicklungen zu demonstrieren. Zu der Kundgebung ruft der Verein zur Förderung politischer Beteiligung auf. Der Flashmob soll um 12:45 Uhr starten. Vor allem die Diskussion um die E-Mail-Kündigungen sorgte zuletzt für Unverständnis an der Basis.





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