Kosten sind zu hoch

Riesiger Schock! Erste Städte sagen Weihnachtsmärkte ab

In Deutschland werden die ersten Weihnachtsmärkte gestrichen – Sicherheit, Auflagen und fehlendes Geld lassen den Adventzauber verblassen.
André Wilding
04.11.2025, 08:33
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Die Vorfreude auf Punsch, Lichtermeer und gebrannte Mandeln wird für viele zur Enttäuschung: In mehreren deutschen Städten wurden laut "BILD" heuer Weihnachtsmärkte abgesagt – allen voran in Overath (Nordrhein-Westfalen), wo der beliebte Markt rund um die Pfarrkirche St. Walburga gestrichen wurde. Der Grund: zu hohe Sicherheitskosten.

Hohe Kosten für Security

Früher konnte der Stadtmarketingverein Overath die Ausgaben durch Einnahmen aus anderen Veranstaltungen decken – doch diese fehlen mittlerweile. 17.500 Euro kosteten allein Absperrungen und Security in den letzten eineinhalb Jahren, so Vereinschef Andreas Koschmann zu RTL.

Ein Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts untersagt es, diese Kosten auf private Veranstalter abzuwälzen. Die Stadt will aber selbst auch nicht zahlen – der Markt fällt ins Wasser.

Strenge Auflagen

Auch in Kerpen wird gespart: Dort wird aus dem Weihnachtsmarkt kurzerhand ein "Genussmarkt im Advent", um strengere Auflagen zu umgehen. Weniger Fläche, weniger Aufwand.

In Hamburg-Rahlstedt fehlen Standbetreiber und Einnahmen, in Dortmund machen Sanierungsarbeiten im Schloss Bodelschwingh dem Adventzauber einen Strich durch die Rechnung. Und in Rostock wird der Weihnachtsmarkt durch ein Frühjahrs-Mittelalterspektakel ersetzt.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 04.11.2025, 08:34, 04.11.2025, 08:33
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