Luxus-Beute weg, Haftstrafe

Rolex-Dieb behauptet, Uhren wurden ihm wieder gestohlen

Ein 45-jähriger Georgier wurde jetzt in Wien verurteilt. Er soll Luxus-Uhren im Wert von über 24.000 Euro gestohlen haben. Doch die Beute sei weg.
Wien Heute
25.03.2026, 20:01
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Ein 45-jähriger Trickdieb ist am Dienstag am Wiener Landesgericht zu zweieinhalb Jahren Haft verdonnert worden. Der Mann habe im Oktober gleich bei drei Juwelieren zugeschlagen und edle Uhren im Wert von 24.390 Euro mitgehen lassen.

Während seine international gesuchte Komplizin die Verkäufer in Gespräche verwickelte, griff der Angeklagte zu. Zwei Rolex und eine Cartier verschwanden so aus den Vitrinen. Zunächst wollte der Verdächtige von allem nichts wissen, sprach von einer Verwechslung.

Doch ein Gutachten und Videoanalysen seines Gangs brachten ihn ins Wanken. Vor Gericht kam es dann laut "Kurier" zur Kehrtwende: "Sie sind der erste Mensch auf dem ganzen Planeten, vor dem ich stehe und meine Schuld auf mich nehme", erklärte er pathetisch.

Die Richterin glaubte ihm – zumindest teilweise. Das "halb-hatscherte Geständnis" wirkte sich mildernd aus, auch wenn sie trocken festhielt: "Ihnen scheint es nicht zu liegen, Verantwortung für Ihre Taten zu übernehmen".

Schwer ins Gewicht fielen 19 Vorstrafen in Deutschland – großteils einschlägig wegen Diebstahls. Zwei Opfer müssen nun entschädigt werden, fast 20.000 Euro sind binnen 14 Tagen fällig. Leider soll die Beute bereits weg sein. "Die Uhren wurden mir gestohlen", erklärte der Dieb.

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