Das Qualifying von Barcelona endete für Leclerc in der Streckenbegrenzung. Denn der Ferrari-Star hat im finalen Qualifying-Abschnitt seinen Boliden in einer schnellen Kurve verloren, ist heftig abgeflogen.
Erst drehte sich das Heck leicht weg, dann versuchte Leclerc, noch korrigierend einzugreifen. Doch der Star-Pilot konnte seinen Ferrari nicht mehr einfangen und rauschte in die Barriere. Und das mit hohen G-Kräften. Denn ein Messsensor hat angeschlagen, beim Einschlag eine heftige Belastung festgestellt. Deshalb musste Leclerc auch vom Medical Car abgeholt werden.
Das Qualifying war derweil sofort mit einer Roten Flagge gestoppt worden, konnte mit einigen Minuten Verzögerung wieder aufgenommen werden, nachdem der schwer demolierte Bolide geborgen worden war.
Die Pole Position ging derweil an Mercedes-Star George Russell. Der Brite meldete sich nach fünf Grand-Prix-Erfolgen seines Teamkollegen Andrea Kimi Antonelli eindrucksvoll mit der Bestzeit zurück, hängte Lewis Hamilton im Ferrari um 64 Tausendstelsekunden ab. WM-Leader Antonelli musste sich mit Rang drei zufrieden geben, bildet mit Weltmeister Lando Norris im McLaren die zweite Startreihe (+0,322)
Den Red-Bull-Piloten Max Verstappen (+0,342) und Isack Hadjar (+0,398) ist derweil die dritte Startreihe geblieben. Dahinter klassierten sich Oscar Piastri im zweiten McLaren (+0,411), sowie mit Respektabstand Liam Lawson im Racing Bulls als Achter (+1,863) und Nico HÜlkenberg im Audi auf Rang neun (+1,978). Leclerc blieb nach seinem Abflug ohne Zeit.
Schon im ersten Qualifying-Abschnitt war für Esteban Ocon im Haas (17.), AlexandeR Albon im Williams, (18.), die beiden Cadillac-Piloten Sergio Perez und Valtteri Bottas auf den Rngen 19 und 20 sowie für die Aston-Martin-Fahrer Lance Stroll und Fernando Alonso auf den Rängen 21 und 22 Endstation. Besonders bitter für Altmeister Alonso: Ausgerechnet bei seinem Heimrennen war Teamkollege Stroll schneller.
Danach mussten Arvid Lindblad im Racing Bulls als Elfter, Audi-Fahrer Dabriel Bortoleti auf Rang zwölf, die beiden Aston-Martin-Piloten Franco Colapinto und Pierre Gasly auf den Rängen 13 und 14, Oliver Bearman im zweiten Haas (15.) und Carlos Sainz im Williams als 16. Ihre Boliden abstellen.