"Mein letztes Rennen..."

Alonso auf Abschiedstour? F1-Star lässt aufhorchen

Fernando Alonso zählt eigentlich schon fast zum Inventar der Formel 1. Doch auch die Zeit des Altstars könnte wohl bald zu einem Ende kommen.
Sport Heute
13.06.2026, 15:01
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Für Altmeister Fernando Alonso rückt das Karriere-Ende gedanklich immer näher – und die Abschiedstour könnte längst im Gange sein. "Ich betrachte jedes Rennen in diesem Jahr als mein potenziell letztes am jeweiligen Ort", sagte der 44-Jährige vor seinem Heim-Grand-Prix in Barcelona: "Mein letztes Mal in Australien, mein letztes Mal in China, mein letztes Mal in Monaco. Hier in Barcelona ist diese Möglichkeit noch ein wenig größer."

Denn in Katalonien wird 2027 nicht gefahren, erst 2028 kehrt die Formel 1 zurück. So weit will Alonso nicht denken. "Es ist wahrscheinlich mein letztes Formel-1-Rennen hier", sagte der zweimalige Weltmeister am Donnerstag: "Wenn ich nicht weiß, was ich nächstes Jahr mache, dann kann ich erst recht nicht sicher sein, was ich in zwei Jahren tue."

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Für mich das Schwerste"

Er werde "nach dem Sommer entscheiden", ob es im kommenden Jahr für ihn in der Königsklasse weitergeht. Alonso wird Ende Juli bereits 45, sein Alter wäre aber wohl kein Grund für den Abschied - die Chancenlosigkeit seines Aston-Martin-Teams sehr wohl. "Ich werde nicht wettbewerbsfähig sein", sagte er mit Blick auf sein Heimrennen (Sonntag, 15.00 Uhr): "Für mich ist es das Schwerste, keine Rennen zu gewinnen und nicht wettbewerbsfähig zu sein."

Aston Martin betreibt seit Jahren großen Aufwand, um in die Spitze der Formel 1 vorzudringen, hat zu diesem Zweck 2023 auch Alonso verpflichtet. Die aktuelle Saison mit neuem Reglement und neuem Honda-Motor ist allerdings der bislang größte Rückschlag für dieses Projekt, Aston Martin bildet mit dem neuen Cadillac-Team stets das Ende des Feldes.

Zweifel an den eigenen Fähigkeiten löse das aber nicht aus. "Meine Motivation ist noch da, weil ich an mich selbst glaube", sagte Alonso. Im selben Auto würde er sich gegen "keinen Fahrer der Welt unterlegen fühlen. So ging es mir mein ganzes Leben, und so geht es mir jetzt auch noch."

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.06.2026, 15:01
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen