Mit 1:15,426 Minuten war der McLaren-Pilot und amtierende Weltmeister im zweiten Freien Training zum Großen Preis von Barcelona der Schnellste. Allerdings nur hauchdünn. Der Brite setzte sich um gerade einmal neun Tausendstelsekunden vor Mercedes-Fahrer George Russell durch. Norris-Teamkollege Oscar Piastri fehlte als Dritter ebenso nicht viel – er hatte nur 0,057 Sekunden Rückstand.
Erst danach wurden die Abstände größer. So fehlten Charles Leclerc im Ferrari als Vierter schon 0,373 Sekunden, WM-Leader Andrea Kimi Antonelli im zweiten "Silberpfeil" begnügte sich mit Rang fünf und bereits 0,589 Sekunden Rückstand.
Vierfach-Champion Max Verstappen landete auf dem sechsten Rang (+0,895), während sich Siebenfach-Weltmeister Lewis Hamilton mit deutlich über einer Sekunde im Ferrari auf Rang neun klassierte (+1,205), direkt vor Isack Hadjar im zweiten Red Bull landete (+1,248).
Probleme hatte derweil Racing-Bulls-Fahrer Liam Lawson nach gerade einmal 17 Minuten. Der Neuseeländer war unmittelbar nach dem Herausfahren aus der Boxengasse auf dem Weg zur ersten Kurve liegen geblieben, sein Bolide streikte. "Es ist einfach ausgegangen. Der Motor ist aus, das Getriebe hat einen Schaden", funkte Lawson, ehe sein Racing Bulls ausrollte. Es gab eine kurze Virtuelle Safety-Car-Phase.
Zu Ende war die Session für den Neuseeländer damit aber noch nicht. Die Streckenmarshalls rollten das Auto zurück in die Box, gegen Ende der Session konnte Lawson dann noch einige Runden drehen.