Der 21. März steht weltweit für Menschen mit Down-Syndrom. Das Datum ist bewusst gewählt: Bei Trisomie 21 hat man drei statt zwei Chromosomen am 21. Chromosom. Rund 90 Gäste zeigten bei der großen Inklusionsveranstaltung im "Niki am Hafen" in Rust (Bgld.) nun, was auch mit Down-Syndrom alles möglich ist.
Bürgermeister Gerold Stagl und Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf beehrten die gelungene Abschlussveranstaltung. Zuvor waren eine Woche lang Gruppen aus Bosnien und Herzegowina, Bulgarien und Nordmazedonien im Burgenland zu Gast, organisiert von Boxverbands-Präsident Igor Miketic und Gastronom Dejan Bozic.
Gemeinsam wurde trainiert, gegessen und eine unbeschwerte Zeit verbracht– mit viel Miteinander. Denn Menschen mit Down-Syndrom haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Dabei geht es im Alltag um ganz normale Dinge: arbeiten, Sport machen, Freundschaften pflegen, selbstständig leben.
Die Woche in Rust zeigte, worum es beim Welt-Down-Syndrom-Tag eigentlich geht: nicht nur um Aufmerksamkeit, sondern um echte Teilhabe.