Vergangenen Monat sorgte ein Salmonellen-Ausbruch in Österreich und Deutschland für Aufregung, Auslöser war hier ein verunreinigtes Nussmus einer Drogeriekette, das Produkt wurde zurückgerufen. Nun gibt es bereits den nächsten Ausbruch, berichtet die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).
Demnach sind seit Dezember bereits 35 Menschen an einem bestimmten Salmonellen-Stamm erkrankt. Das Gesundheitsministerium hat die AGES deshalb mit der Abklärung dieses lebensmittelbedingten Ausbruchs beauftragt.
Die derzeitige Hypothese lautet, dass die Infektionsquelle in Eiern, Eiprodukten oder Hühnerfleisch zu finden ist. Positive Testergebnisse von Lebensmitteln und veterinärmedizinische Proben aus Geflügelbetrieben würden darauf hindeuten.
Die Betroffenen sind in sechs Bundesländern (Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien) zu finden. Zehn davon mussten im Krankenhaus behandelt werden. Vor allem in der warmen Jahreszeit spielt die Küchenhygiene bei der Zubereitung von tierischen Lebensmitteln eine wichtige Rolle, um Infektionen zu vermeiden, mahnt die AGES.