Marko Arnautovic ist Rekordtorjäger und Rekordspieler des österreichischen Nationalteams. Bei der WM-Endrunde ruhen die Hoffnungen auf dem Fanliebling. Vor dem Turnierstart gibt er jetzt in der TV-Doku "Team Arnautovic" bei Puls 4 intime Einblicke in sein Familienleben.
Im Mittelpunkt steht vor allem Ehefrau Sarah, die seit Markos Zeit bei Werder Bremen an seiner Seite steht. Besonders offen spricht sie darüber, wie sie ihre Rolle in der Familie sieht. "Ich bin die Traditionelle, ich bin die Frau. Mein Mann kommt nach Hause, und das Essen steht am Tisch. Ich kümmere mich um die Kinder, und ich vertrete das auch", erklärt die zweifache Mutter.
Eines wird in der Dokumentation klar: Ihrer Familie ordnet sie alles unter. "Wir sind Mütter, wir sind Versorger. Für mich ist das mein Hauptjob." Und das sei schon immer so gewesen. "Ich hab mich immer um alle gekümmert, ich habe immer für alle gekocht. Ich war immer die Versorgerin", sagt die zweifache Mutter.
Im Hause Arnautovic hat Markos Fußball-Karriere oberste Priorität – das weiß auch Partnerin Sarah. "Egal was. Der Fußball steht immer an erster Stelle", schildert sie. Dabei gesteht sie auch, dass einige Momente in der turbulenten Karriere nicht einfach gewesen seien. "Ich bin auch durch ein paar schwierige Momente im Leben gegangen."
Schwierig ist aktuell die getrennte Lebenssituation der Familie. Arnautovic wohnt in einer Jungs-WG in Belgrad, Sarah mit den Töchtern Emilia und Alicia in Bologna. Die Distanz ist vor allem für Marko schwierig – das Familienleben ist im Liga-Alltag von täglichen Telefonaten geprägt. Auch der ÖFB-Star selbst schlägt in der Doku überraschend persönliche Töne an. Er gibt zu, nicht immer für seine Liebsten da sein zu können.
Und dann gestand der Angreifer noch eine seiner größten Schwächen. "Ich bin eine tickende Zeitbombe", schilderte Arnautovic offen. Besonders schwer fallen ihm die Abschiede von seiner Familie. Während Sarah gelernt habe, mit der Situation umzugehen, leide der Fußballer jedes Mal aufs Neue darunter. "Es ist Horror, aber ich zeige es nicht", verrät der Teamspieler.