Österreich startete vor dem Auftaktspiel gegen Jordanien am 17. Juni den WM-Feinschliff. Im Luxusquartier in Santa Barbara haben sich die ÖFB-Stars nach der Ankunft am Freitag gut eingelebt.
"Am ersten Tag hatte ich Jetlag, jetzt geht es besser", sagt Mittelfeld-Motor Nicolas Seiwald. Teamkollege Michael Gregoritsch genoss in der Freizeit eine Runde Golf.
Das WM-Aus seines Kumpels Baumgartner lässt ihn nicht kalt: "Ich habe es direkt mitgekriegt, ihm den Ball aufgelegt. An seinem Blick habe ich es schnell gemerkt. Er ist einer meiner engsten Freunde und fehlt mir jetzt."
Das tat auch David Alaba beim dritten ÖFB-Training. Er soll nach einer Oberschenkelverhärtung heute oder morgen einsteigen. Auch Arnautovic, Sabitzer und Grillitsch pausierten – laut ÖFB Belastungssteuerung.
Zum Poker um Teamchef Rangnick sickerten neue Details durch. Der 67-Jährige deponierte beim AC Milan klare Wünsche, will das komplette Sagen im sportlichen Bereich. Vor dem ersten WM-Spiel soll die Entscheidung über die Zukunft fallen.
Im Team wird das registriert. "Es ist klar, dass ihn Topklubs wollen", sagt Seiwald. "Wir wissen, was wir an ihm haben", stellt Gregoritsch klar. "Das Vertrauen ist da, dass der Fokus bei ihm voll auf der WM-Endrunde liegt."
Konrad Laimer pokerte zuletzt bei den Bayern um eine Gehaltserhöhung. Beim ersten offiziellen ÖFB-Medientermin meinte er: "Im Fußball kann es schnell gehen. Wenn was kommt, das passt, kann es vor der WM noch sein. Ich bin da im Kopf aber entspannt."
Romano Schmid hat keine Probleme mit dem Jetlag und ist sicher: "Wenn wir unsere DNA auf den Platz bringen, kann es sehr weit gehen in diesem Turnier."