Es geht um Stalking

"Schäm dich" – Heftige Vorwürfe gegen Knossi

Shitstorm für einen der größten Streamer im deutschsprachigen Raum: Gegen Jens Knossalla hagelt es aktuell massive Kritik und das aus zwei Richtungen.
Heute Entertainment
27.03.2026, 10:52
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Während die Vorwürfe rund um seine Beteiligung an der Plattform "Fanblast" seit Wochen schwelen, sorgt nun vor allem der Umgang mit Streamerin HoneyPuu für Empörung.

Fanblast: Betrugsvorwürfe stehen im Raum

Ausgangspunkt der Kritik ist die Plattform "Fanblast", die unter anderem von Knossi mitgegründet wurde. Dort sollten Fans in direkten Kontakt mit Influencern treten können – gegen Bezahlung.

Doch genau dieses Versprechen steht nun massiv in der Kritik. Der YouTuber Robin Blase recherchierte ein Jahr lang undercover und veröffentlichte ein viel beachtetes Video. Der Vorwurf:
Die Chats seien teilweise gar nicht von den Influencern selbst geführt worden, sondern von externen Agenturen. Fans hätten teils tausende Euro ausgegeben – im Glauben, mit ihren Idolen zu schreiben.

Knossi selbst zeigte sich "schockiert", distanzierte sich öffentlich und betonte, seit Jahren nicht mehr operativ involviert zu sein. Zudem habe er keinen finanziellen Nutzen daraus gezogen. Im Netz stößt diese Erklärung allerdings auf Skepsis – viele Fragen bleiben offen.

HoneyPuu: Stalking-Fall wird zur Eskalation

Noch brisanter ist aktuell jedoch der zweite Themenkomplex: der Umgang mit HoneyPuu.

Die Streamerin wird seit rund eineinhalb Jahren von einem Stalker verfolgt. Der Mann schreibt ihr täglich, äußert sexuelle Fantasien, zeigt Besitzansprüche und reagiert aggressiv. Trotz Anzeige dauert die Situation an – ein klassischer Fall von eskaliertem Cyberstalking.

Du oder jemand, den du kennst, benötigt Hilfe in Bezug auf psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt?
Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)

Besonders problematisch: Teile der Online-Community – und auch andere Creator – gehen nicht sensibel mit der Situation um.

So geriet Knossi massiv in die Kritik, nachdem er den Fall öffentlich thematisierte und teilweise ins Lächerliche zog.

Eklat auf Social Media: HoneyPuu rechnet ab

Die Situation eskalierte endgültig, als Knossi ein Reel veröffentlichte, in dem er sich erneut mit dem Thema beschäftigte. Für HoneyPuu war das zu viel.

Unter dem Beitrag kommentierte sie öffentlich: "Jens, warum entschuldigst du dich bei mir auf WhatsApp und sagst, dass es dir leidtut und du dir dessen nicht bewusst warst, wenn du jetzt trotzdem weitermachst?"

Kurz darauf legte sie in ihrer Instagram-Story nach – mit deutlichen Worten: Sie wirft ihm vor, sich privat zu entschuldigen, öffentlich aber weiterhin Inhalte zu posten. Zudem drohte sie, private Sprachnachrichten zu veröffentlichen.

Ein besonders brisanter Satz: "Wenn Knossi mich noch einmal um 2 Uhr morgens anruft, raste ich aus."

In den Kommentaren unter Knossis Beiträgen entlädt sich aktuell der Frust vieler User. "Schäm dich" oder "Das geht gar nicht" ist dort vielfach zu lesen.

Zudem werfen einige Nutzer ihm vor, kritische Kommentare zu löschen – ein Vorwurf, der die Situation zusätzlich anheizt. Ein offizielles, ausführliches Statement zu den neuesten Entwicklungen gibt es bislang nicht.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 27.03.2026, 11:07, 27.03.2026, 10:52
Jetzt E-Paper lesen