Nachzahlung von 7.240 Euro

Schlaganfall, gekündigt – dann fehlte noch Urlaubsgeld

Eine schwere Phase musste ein Niederösterreicher (47) durchstehen. Erst erlitt er einen Schlaganfall, dann verlor er den Job. Die AK schritt ein.
Niederösterreich Heute
12.04.2026, 06:00
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Schwerer Schicksalsschlag für einen 47-jährigen Mann aus Niederösterreich – der Mann erlitt einen Schlaganfall bei der Arbeit – die AK Niederösterreich machte nun den Fall öffentlich.

Ein Schlaganfall am Arbeitsplatz ist schon schlimm genug. Für einen 47-jährigen Arbeiter aus dem Bezirk Melk kam es aber noch härter: Während seines Krankenstands erhielt er plötzlich die Kündigung – und das ausgerechnet kurz vor dem Jahreswechsel.

Gesetzliche Entgeltfortzahlung

Nur zehn Tage hätten gefehlt, damit ihm erneut die gesetzliche Entgeltfortzahlung zugestanden wäre, heißt es seitens der AK Niederösterreich.

Doch damit nicht genug: Auch das anteilige Weihnachts- und Urlaubsgeld wurde nicht korrekt ausbezahlt.

Fall wurde genau geprüft

Der Mann wandte sich schließlich an die AK-Bezirksstelle Melk. Dort wurde der Fall genau geprüft und schnell war für die Experten klar: So geht das nicht.

Tausende Euro Nachzahlung

Die AK intervenierte und setzte die Ansprüche durch. Am Ende konnte für den Arbeiter eine Nachzahlung von 7.240 Euro erkämpft werden.

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Experte klärt auf

"Im Krankheitsfall ist die Firma gegenüber dem Arbeitnehmer verpflichtet, das Entgelt für einen gewissen Zeitraum weiter zu zahlen. Mit Beginn eines neuen Arbeitsjahres steht für den Betrieb die neuerliche Entgeltfortzahlung an und er ist verpflichtet, diese Ansprüche auch über das Ende des Dienstverhältnisses hinaus auszuleisten", erklärt Bezirksstellenleiter Peter Reiter.

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