Teuerung wegen Iran-Kriegs

Rettung legt Zahlen vor – 2 Mio. Euro mehr Spritkosten

Steigende Spritpreise treffen auch die heimischen Rettungsdienste. Beim Roten Kreuz Niederösterreich drohen heuer Mehrkosten von zwei Millionen Euro.
Victoria Carina  Frühwirth
12.04.2026, 05:30
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Die steigenden Spritpreise setzen Niederösterreichs Rettungsorganisationen massiv unter Druck. Besonders betroffen ist das Rote Kreuz Niederösterreich, das täglich mit hunderten Fahrzeugen im Einsatz steht.

Sprit für Rotes Kreuz um 2 Millionen Euro teurer

Wie das Rote Kreuz auf "Heute"-Anfrage mitteilt, wirken sich die höheren Treibstoffkosten direkt auf das Budget aus. Für das Jahr 2026 rechnet die Organisation allein beim Sprit mit Mehrkosten von rund zwei Millionen Euro.

"Steigende Spritpreise treffen das Rote Kreuz daher unmittelbar und bedeuten eine massive finanzielle Herausforderung für die gesamte Organisation. Insbesondere im Rettungsdienst, aber auch darüber hinaus", sagt Hans Ebner, Präsident vom Roten Kreuz Niederösterreich.

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Vertrag basiert auf altem Preisniveau

Das Problem: Die Preise steigen, während das Budget derweil gleich bleibt. Grund dafür sind bestehende Rettungsdienstverträge mit dem Land, die auf den niedrigeren Spritpreisen basieren. Wie "ORF NÖ" berichtet, wird jedoch bei "laufenden Gesprächen" zwischen Land und Rettung an einem neuen Rettungsdienstvertrag gearbeitet.

Spritpreise im Vergleich
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Basierend auf Daten von e-control, ohne Gewähr für die Richtigkeit.

Laut "ORF NÖ" sollen die Kosten pro gefahrenem Kilometer künftig neu bewertet werden. Wie sich die Spritpreise entwickeln, wird laufend beobachtet. Darauf basierend soll entschieden werden, ob weitere Förderungen notwendig werden. Eine langfristige, transparente Finanzierung werde angestrebt.

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Angespannte Situation

Gleichzeitig gibt es bis zu einer Entscheidung kaum Spielraum zum Sparen. "Als Rettungs- und Einsatzorganisation haben wir kaum Möglichkeiten, auf steigende Treibstoffpreise zu reagieren, da gerade Einsätze und Krankentransporte rund um die Uhr gewährleistet werden müssen", so Ebner. Auch im Bereich Pflege kann keinesfalls reduziert werden.

Die Lage für Rettungsdienste bleibt angespannt: Es handle sich um eine "mehr als herausfordernde Situation, die es hier zu bewältigen gilt."

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