Der Klimawandel hinterlässt auch im Hochgebirge deutliche Spuren. Besonders sichtbar wird das am Rückgang der Gletscher. Doch auch Vegetation, Wasserhaushalt und Permafrost verändern sich. Welche Folgen das für Natur, Gesellschaft und Energieversorgung hat, steht am 11. November in Wien im Mittelpunkt.
Unter dem Titel "Der Nationalpark Hohe Tauern im Sommerfieber – wenn der Klimawandel sichtbar wird" laden die fans&friends des Nationalparks Hohe Tauern zu einem Informations- und Dialogabend. Beginn ist um 18 Uhr in der DONAU Versicherung am Schottenring 15 im ersten Wiener Bezirk.
Zwei Experten beleuchten die Veränderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dr. Elke Ludewig, Direktorin Meteorologie und Regionalstellen bei GeoSphere Austria und langjährige Leiterin des Sonnblick Observatoriums, spricht über die aktuelle Klimasituation und ihre Auswirkungen auf den alpinen Raum.
Ihr Vortrag trägt den Titel "Klima im Wandel – Berge unter Druck". Anschließend widmet sich Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Draxler, Vorstand des KELAG-Konzerns, den Folgen für Wasserhaushalt und Energiewirtschaft. Sein Vortrag heißt "Klima im Wandel – Auswirkungen auf das Wasserschloss Hohe Tauern, den Wasserhaushalt und die Energiewirtschaft".
Die Veranstaltung im Überblick:
Wann: Mittwoch, 11. November 2026, um 18 Uhr
Wo: DONAU Versicherung, Schottenring 15, 1010 Wien
Thema: "Der Nationalpark Hohe Tauern im Sommerfieber – wenn der Klimawandel sichtbar wird"
Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.856 Quadratkilometern der größte Nationalpark im gesamten Alpenraum. Er erstreckt sich über Kärnten, Salzburg und Tirol. Wissenschaftliche Untersuchungen und Langzeitbeobachtungen dokumentieren dort unter anderem Veränderungen bei Gletschern, Permafrost, Vegetation und hochalpinen Seen.
Nach den Vorträgen ist eine Diskussion geplant. Dabei soll es um Verantwortung und mögliche Handlungsschritte für Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Naturschutz gehen.