Aus der Kremser Bade-Arena wird "Mirador". Die Stadt verpasst dem neuen Bad nicht nur einen frischen Namen, sondern auch ein ganz neues Konzept. Direkt an der Donau gelegen, soll der Standort künftig mit Sport, Erholung und Ausblick punkten.
Der Name "Mirador" kommt aus dem Spanischen und steht sinngemäß für Aussichtspunkt. Genau das soll das neue Bad ausmachen: Von dort eröffnet sich der Blick auf die Wachau, auf Krems, auf die Donau und auf das Stift Göttweig.
Auch architektonisch setzt man auf diesen Effekt. Große Fensterfronten, viel Tageslicht und eine offene Bauweise sollen die Lage am Fluss in Szene setzen. Dazu kommt eine Fassade mit Holzlamellen, die dem Gebäude ein warmes und modernes Erscheinungsbild geben soll.
Geplant ist ein Bad für alle Zielgruppen. Neben einem Sportbecken und Bereichen für Schulen und Vereine sind auch Erlebniszonen, ein Kinderland, eine Sauna und ein Spa-Bereich vorgesehen. Dazu kommt ein Restaurant, das das ganze Jahr offen haben soll - auch für Gäste, die gar nicht baden gehen.
Die bisherige Bade-Arena in der Strandbadstraße besteht seit dem Jahr 1971. Nach langen Diskussionen rund um den Neubau fiel im Juli 2024 die Bewilligung. Schon im Oktober stand dann der Baukran bereit.
Mit "Mirador" will die Stadtgemeinde Krems jetzt einen neuen Treffpunkt schaffen für Familien, Sportler und alle, die an der Donau einfach einmal abschalten wollen.