Eine schreckliche Bluttat erschüttert Spanien: Am Mittwochabend wurde ein Schönheitschirurg (57) gegen 18 Uhr in seiner Praxis in der Küstenstadt Marbella erschossen. Laut mehreren Medienberichten soll ein schwarz gekleideter Mann die tödlichen Schüsse abgegeben haben. Das Opfer soll mehrfach getroffen worden sein.
Laut einem Bericht der "Sun" soll der Schütze nach der Tat geflüchtet sein. Ein Komplize soll vor der Tür auf ihn gewartet haben. Danach seien beide auf einem Motorrad entkommen. Die Tatwaffe konnte nicht sichergestellt werden.
Bei dem Opfer soll es sich um einen Deutschen handeln. Wie die "Bild" berichtet, soll der Mann einen Österreich-Bezug haben. So soll der 57-jährige Kölner an der Universität Innsbruck studiert haben. Danach habe er seine Facharztausbildung in Südafrika absolviert. Später zog es ihn nach Aachen, Salzburg und London. Schlussendlich ging der 57-Jährige nach Marbella wo er seit 2008 arbeitete.
Seiner Webseite zufolge hatte sich der Schönheitschirurg auf Brazilian-Butt-Lifts spezialisiert. Er soll bereits über 14.000 Operationen erfolgreich durchgeführt haben.
Laut den Ermittlern soll der Mann auch einen Kopfschuss erlitten haben. Obwohl der Rettungsdienst schnell vor Ort war, kam jede Hilfe zu spät. Der Arzt wurde schlussendlich in einer Klinik für tot erklärt. Die Ermittlungen laufen.
Die spanische Nachrichtenagentur "EFE" berichtet unter Berufung auf Ermittlerkreise von einem gezielten Attentat. Um wen es sich bei dem Schützen gehandelt hat und in welcher Beziehung dieser zu dem Opfer stand, ist unklar.