Zum dritten Mal

Schon wieder! FPÖ-Büro Ziel von Vandalismus-Attacke

Beschmierte Wände, kaputte Fenster: Die Salzburger FPÖ wird erneut zum Ziel von Vandalismus. Es ist bereits der dritte Vorfall binnen weniger Monate.
Österreich Heute
27.08.2026, 14:58
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Schon wieder Scherben bei der Salzburger FPÖ: Am vergangenen Wochenende wurde erneut eine Fensterscheibe des freiheitlichen Bürgerbüros eingeschlagen. Die Schäden summieren sich mittlerweile auf mehrere tausend Euro.

Für die Stadtpartei ist es bereits der dritte Vandalenakt innerhalb weniger Monate. Im Jänner flogen in der Nacht zwei Steine durch die Fenster des Büros. Anfang August wurde dann die Fassade großflächig mit weißer Farbe beschmiert. Auf den Wänden prangten unter anderem die Schriftzüge "F*ck Nazis" und "F*ck FPÖ".

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Täter weiter unbekannt

Alle drei Vorfälle wurden bei der Polizei angezeigt. Wer hinter den Sachbeschädigungen steckt, ist bislang unklar. Die FPÖ vermutet einen politisch linksextremen Hintergrund. Konkrete Ermittlungsergebnisse dazu gibt es derzeit allerdings nicht.

Für FPÖ-Stadtparteiobmann Paul Dürnberger ist die Grenze längst überschritten. "Wer die Einrichtungen einer demokratischen Partei angreift, greift damit auch die demokratische Auseinandersetzung selbst an" und weiter: "Wer Andersdenkende auf diese Weise zum Schweigen bringen möchte, verlässt den Boden eines demokratischen Diskurses und der Meinungsfreiheit."

Auch FPÖ-Landeschefin Marlene Svazek kritisiert die Serie: "Wer politische Ablehnung zum Freibrief für Sachbeschädigung und Gewalt erklärt, zeigt keine Haltung, sondern das Scheitern der eigenen Argumente"

Schäden von tausenden Euro

Die bisher entstandenen Schäden werden auf insgesamt mehrere tausend Euro geschätzt. Die FPÖ kündigt an, weitere Vorfälle weiterhin anzuzeigen und bei der Aufklärung mit den Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten.

Trotz der wiederholten Attacken will die Stadtpartei ihr Bürgerbüro offenhalten: "Unser Bürgerbüro ist und bleibt eine offene Anlaufstelle für die Salzburger Bevölkerung. Wir werden unsere politische Arbeit unbeirrt fortsetzen und auch weiterhin klar ansprechen, was aus unserer Sicht falsch läuft. Wer glaubt, politische Überzeugungen mit eingeschlagenen Scheiben zum Verstummen zu bringen, der irrt", so Dürnberger.

{title && {title} } red, {title && {title} } 27.08.2026, 14:58