Steht Nachfolger schon parat?

Schonfrist für Austria-Coach nach später Krisen-Sitzung

Die Luft wird für Austria-Coach Stephan Helm immer dünner. Nun soll der Coach drei Schicksalsspiele erhalten, derweil läuft die Trainersuche bereits.
20.10.2026, 14:36
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Bei der Wiener Austria ist Feuer am Dach! Nach sechs Niederlagen in den ersten neun Bundesliga-Spielen steht Trainer Stephan Helm massiv unter Druck. Die jüngste 2:3-Pleite bei der SV Ried verschärfte die Krise weiter. Laut "Laola1" soll es danach sogar eine stundenlange Krisensitzung bis drei Uhr in der Nacht gegeben haben.

Trotzdem bekommt Helm noch eine letzte Chance. Wie der "Kicker" berichtet, soll die Schonfrist des 43-Jährigen verlängert werden. Drei Spiele bleiben dem Burgenländer, um das Ruder herumzureißen – wohl auch aus Zeitnot. Hinter den Kulissen dürfte die Suche nach einem möglichen Nachfolger aber bereits laufen.

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Drei Schicksalsspiele

Zunächst sollen sich die Führungsspieler noch für Trainer Helm stark gemacht haben. Das Programm in der kommenden Woche hat es in sich: Am Freitag wartet das Kellerduell bei Altach, am 27. Oktober folgt das Cup-Achtelfinale gegen Hartberg. Den Abschluss der Bewährungsprobe bildet am 1. November das Wiener Derby. Spätestens danach könnte die Entscheidung über Helms Zukunft fallen. In der darauffolgenden Woche (8. November) steigt das Gastspiel bei der WSG Tirol. Danach steht die Länderspielpause auf dem Programm – traditionell ein guter Zeitpunkt für einen möglichen Trainerwechsel.

Dabei wurde sein Vertrag erst im April bis 2028 verlängert. Nach den Tabellenplätzen drei und vier in den vergangenen beiden Saisonen hatte sich Helm bei den Veilchen einen gewissen Kredit erarbeitet. Doch davon ist nach dem katastrophalen Saisonstart wenig übrig. Austria liegt nur auf Platz zehn, auch die Leistungen auf dem Rasen sorgen zunehmend für Kritik.

Steht der Nachfolger schon parat?

Wer könnte Helm ersetzen? Als möglicher Kandidat gilt Young-Violets-Trainer Max Uhlig (33). Der Wiener kennt den Verein seit Jahren, führte die zweite Mannschaft in die 2. Liga und gilt als Förderer junger Talente. Mit den Jungveilchen liegt er aktuell auf dem starken dritten Tabellenplatz. Uhlig hat durchaus einen guten Ruf, soll im Sommer ein Thema in Ried gewesen sein. Sport-Vorstand Tomas Zorn soll dem Bericht zufolge bereits den Trainermarkt sondieren und dabei durchaus nach Deutschland schauen.

Ein Trainerwechsel wäre für die finanziell angeschlagene Austria allerdings keine einfache Entscheidung. Auch, weil die beiden Lader der Austria hier an einem Strang ziehen müssten. Vorerst sitzt Helm deshalb weiter auf der Bank. Klar ist aber: Nach der nächtlichen Krisensitzung und sechs Pleiten in neun Spielen braucht der Austria-Coach dringend Siege.

red, 20.10.2026, 14:36