Schreckliche Unfallserie: Fünf Tote in nur 100 Stunden

Der Lenker (22) hatte bei dem Crash in Eggelsberg keine Überlebenschance.
Der Lenker (22) hatte bei dem Crash in Eggelsberg keine Überlebenschance.Daniel Scharinger
Die Unfallserie reißt einfach nicht ab! Bei einem Crash in Eggelsberg starb ein erst 22-jähriger Lenker. Er war das fünfte Opfer in nur 100 Stunden.

Der Unfall hatte sich Dienstagabend gegen 23.30 Uhr auf der Aicher Straße (L1036) ereignet. Der Lenker war von Trametshausen kommend in Richtung Feldkirchen bei Mattighofen (Bez. Braunau) unterwegs gewesen (wir berichteten).

Im Gemeindegebiet von Eggelsberg verlor er in einer leichten Linkskurve plötzlich die Kontrolle über das Fahrzeug. Sein Wagen kam von der Straße ab und fuhr geradeaus in die angrenzende Wiese. 

Nach rund 100 Metern Fahrt neben der Straße ist der Wagen auf einer Böschung aufgesessen und wurde dann weiter katapultiert. Der 22-jährige Lenker wurde dabei aus dem Auto geschleudert und kam schräg vor dem völlig zerstörten Wrack zum Liegen. 

Vergebliche Reanimationsversuche

Eine nachkommende Lenkerin leistete Erste Hilfe. Der alarmierte Notarzt versuchte noch vor Ort, den jungen Mann zu reanimieren. Die Versuche waren jedoch vergebens – der Lenker starb noch an der Unfallstelle.

Traurig: Der Innviertler ist damit schon das fünfte Todesopfer auf Oberösterreichs Straßen in den vergangenen 100 Stunden. Der erste Crash der Horror-Serie hatte sich am 23. April gegen 19.10 Uhr ereignet. Eine 26-Jährige aus dem Bezirk Steyr-Land war mit ihrem Wagen in Waldneukirchen (Bez. Steyr-Land) gegen einen Baum gekracht, musste von Einsatzkräften aus dem Auto geschnitten werden. Die Ärzte kämpften tagelang um ihr Leben. Sie erlag aber am Dienstag ihren schweren Verletzungen.

Am 24. April (13 Uhr) endete ein Motorradausflug für einen 67-Jährigen tödlich. Der Biker war in Pettenbach (Bez. Kirchdorf) von der Straße abgekommen, überschlug sich mit seinem Motorrad mehrmals und blieb in der angrenzenden Wiese liegen (wir berichteten). 

Fortsetzung fand die Horror-Bilanz dann am 26. April gegen 9 Uhr in Munderfing (Bez. Braunau). Dabei wurde der Wagen einer 53-Jährigen bei einem Frontal-Crash mit einem Lkw regelrecht zermalmt. Hier geht es zum "Heute"-Bericht des Unfalls.

Noch am selben Tag folgte eine weitere traurige Nachricht über einen verstorbenen Autolenker. Im rund 130 Kilometer von Munderfing entfernten Oepping (Bez. Rohrbach) konnte ein 42-Jähriger nur noch tot aus dem demolierten Wagen geborgen werden.  

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