Nach tödlichen Schüssen in der polnischen Stadt Krakau lief eine Großfahndung. Mindestens fünf Menschen kamen laut Feuerwehr ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
Wie das Nachrichtenportal "Onet" berichtet, sollen die Schüsse auf dem Marktplatz aus einem vorbeifahrenden Auto abgegeben worden sein. Gegenüber TVN24 bestätigte Feuerwehrsprecher Hubert Ciepły die Opferzahl. "Ich bitte alle dringend, sich in Sicherheit zu bringen", appellierte er.
Die Einsatzkräfte wurden kurz nach 15 Uhr alarmiert. Sämtliche verfügbaren Polizeistreifen rückten daraufhin zum Tatort aus. Auch Rettungskräfte und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Täter, dessen Identität noch ungeklärt ist. Wie die polnische Polizei kurz nach 16 Uhr mitteilte, wurde der Täter festgenommen. Über das Motiv und die Hintergründe der Schüsse ist bislang nichts bekannt.
"Ich werde durch den Innenminister laufend über die Lage in Krakau nach der tragischen Schießerei informiert. Die Polizei untersucht den Hintergrund und alle Umstände des Attentats", schrieb Polens Premierminister Donald Tusk auf X.