Irres Gerücht um US-Präsident

Trump vor Rücktritt? Top-Experte lässt jetzt aufhorchen

Die Wahl-Klatsche der Republikaner bei den Midterms könnte drastische Konsequenzen haben. Ein Wahlforscher lässt mit seinem Ausblick aufhorchen.
07.11.2026, 12:22
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Die blaue Welle bei den Midterm-Wahlen lässt die Republikaner Rot sehen. Die Demokraten eroberten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat. Damit verlieren die Republikaner ihre Mehrheit in beiden Kongresskammern – für die Administration von US-Präsident Donald Trump ein herber Schlag.

Republikaner sind wütend

Nach der Niederlage haben sich bereits einige Republikaner zu Wort gemeldet und rechneten mit dem Kurs von Donald Trump ab. Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich sprach von einer "schockierenden Niederlage" und Chaos in der Partei. Parteistratege John Feehery bezeichnete Trump bereits als "lahme Ente". US-Vizepräsident JD Vance befasste sich in einer ausführlichen Wahlanalyse mit den Ursachen für die Niederlage.

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Top-Insider: Trump könnte zurücktreten

Das Wahldesaster der Republikaner bei den Midterms könnte nun weitreichende Folgen haben. Umfrage-Experte Nate Silver hält sogar einen vorzeitigen Rücktritt von US-Präsident Donald Trump für denkbar. Der renommierte Wahlanalyst, der mit seinen Prognosen bereits mehrfach für Aufsehen sorgte, sprach in einem "Still Counting"-Podcast von einer "seltsamen Intuition", dass Trump noch vor dem Ende seiner Amtszeit das Handtuch werfen könnte.

"Angst-Faktor" ist weg

Woher dieses Bauchgefühl? Trump könnte fortan "sehr, sehr, sehr isoliert" werden, sagte Silver. Bisher hätten sich viele Trump-skeptische Republikaner nicht getraut, öffentlich Kritik am US-Präsidenten zu äußern, weil sie seine Macht innerhalb der Partei fürchteten. Das könnte sich nun ändern: Der "Angst-Faktor" sei weg, so der renommierte Wahlforscher. Da Trump bei der Präsidentenwahl 2028 nicht erneut antreten kann, habe er gegenüber republikanischen Abgeordneten kaum noch Druckmittel.

"Trump-Rücktritt würde mich nicht überraschen"

Eine ähnliche Einschätzung teilt US-Politologe Scott Erb. "Es würde mich nicht wundern, wenn Präsident Trump aus Frust über seinen Machtverlust irgendwann im kommenden Jahr zurücktritt", sagte er zur "Bild". Als Gründe sieht er drohende Kongressuntersuchungen, politische Blockaden und den Druck wegen seiner geschwächten Position.

Ein Trump-Nachfolger steht jedenfalls schon jetzt fest: US-Vizepräsident JD Vance. Die Verfassung sieht vor, dass der 42-Jährige im Fall eines Trump-Rückzugs automatisch ins Oval Office einziehen würde. Er hätte das Amt bis 2028 inne und könnte sich damit einen Vorteil für eine mögliche Präsidentschaftskandidatur für die nächste Wahl verschaffen.

nico, 07.11.2026, 12:22