Für Selenskyj-Treffen

Schweiz macht Ansage: Immunität für Kreml-Chef Putin

Frankreichs Präsident Macron hat die Schweiz als Ort für ein Putin-Selenskyj-Treffen ins Spiel gebracht. Putin soll dafür Immunität erhalten.
Newsdesk Heute
19.08.2025, 13:39
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Die Schweiz würde nach den Worten von Außenminister Ignazio Cassis dem russischen Präsidenten Wladimir Putin trotz des gegen ihn vorliegenden internationalen Haftbefehls "Immunität" gewähren, sollte er ins Land kommen und an einer Friedenskonferenz zur Ukraine teilnehmen.

Der Schweizer Bundesrat habe im vergangenen Jahr die Regeln für solche Fälle verabschiedet, sagte Cassis am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit seinem italienischen Kollegen Antonio Tajani in Bern. Wegen des Vorwurfs der Zwangsverschleppung ukrainischer Kinder hatte der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) im März 2023 einen Haftbefehl gegen den Kremlchef ausgestellt.

Macron bringt Genf ins Spiel

Nach dem Ukraine-Gipfel in Washington am Montag hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass er an einem Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj arbeite. Laut dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz solle die Begegnung "innerhalb der nächsten zwei Wochen" stattfinden. Ort und ein genaues Datum sind noch fraglich.

Am Dienstag meldete sich diesbezüglich der französische Präsident Emmanuel Macron zu Wort. Er brachte die Schweizer Stadt Genf als Austragungsort ins Spiel. "Es wird ein neutrales Land sein, vielleicht die Schweiz, ich plädiere für Genf, oder ein anderes Land", so Macron in einem vom französischen TV-Sender LCI ausgestrahlten Interview.

Auch Italien würde Genf als Austragungsort unterstützen. Außenminister Tajani erklärte, dass die Schweiz immer für den Aufbau des Friedens gearbeitet habe.

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