Name bleibt vorerst geheim

Schwere Sex-Vorwürfe gegen britischen Top-Promi

Ein Promi wollte verhindern, dass zwei Medien über Vorwürfe gegen ihn berichten. Vor Gericht ist er gescheitert, sein Name bleibt aber vorerst geheim.
05.11.2026, 19:47
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Wirbel um einen der bekanntesten Männer Großbritanniens: Ein Prominenter, dessen Name nicht genannt werden darf, ist mit dem Versuch gescheitert, die Veröffentlichung schwerer Vorwürfe gegen ihn zu stoppen. Das hat der High Court in London am Dienstag entschieden. In den Gerichtsakten wird der Mann nur mit dem Kürzel "PPT" bezeichnet.

Hinter den Vorwürfen steht eine vierjährige Recherche der britischen Zeitung "Guardian" und des TV-Nachrichtenkonzerns ITN. Die Journalisten sprachen dafür mit mehr als 100 Menschen. Der Vorwurf: Der Mann soll seine "Macht und seinen Status" genutzt haben, um Kontakt zu Mädchen und jungen Frauen aufzunehmen und sie zu "unangemessenen und ausbeuterischen sexuellen Handlungen" zu bewegen. Grundlage sind die Aussagen von über 30 Quellen.

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Gericht prüfte Vorwürfe nicht

Ob die Anschuldigungen stimmen, hat das Gericht ausdrücklich nicht geprüft. Die Abweisung sei auch keine Zustimmung zu einer möglichen Veröffentlichung, betonte Richter Matthew Nicklin. Die Medien dürften nun aber grundsätzlich berichten. Weil der Mann Berufung einlegen darf, bleibt sein Name bis dahin geschützt.

Seine Anwälte hatten argumentiert, eine Veröffentlichung würde ihn in akute Lebensgefahr bringen, da er psychisch schwer belastet sei. Der Richter sah das zwar als ernstes Risiko, entschied aber: Für den Schutz des Mannes seien die Gesundheitsdienste zuständig, nicht das Gericht durch Einschränkung der Pressefreiheit.

In sozialen Netzwerken wird bereits wild spekuliert, um wen es sich handeln könnte. Es gilt die Unschuldsvermutung.

red, 05.11.2026, 19:47
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