Am Dienstag beginnt am Landesgericht der Prozess gegen einen 28-jährigen Algerier. Er soll im Dezember 2025 am Südtiroler Platz (Salzburg) einen 30-jährigen Deutschen mit einem Klappmesser attackiert und dabei sechs Mal zugestochen haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor.
Auslöser soll ein Streit zwischen dem Angeklagten und einem anderen Mann gewesen sein. Mehrere Personen versuchten, die beiden zu trennen. Darunter war auch der 30-Jährige.
Nach den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft soll der 28-Jährige daraufhin zum Messer gegriffen haben. Zunächst soll er dem Deutschen drei Mal gegen das Bein gestochen haben. Danach soll er drei weitere Stiche gegen den Kopf geführt haben.
Der 30-Jährige wurde bei der Attacke an Ober- und Unterschenkel verletzt. Außerdem erlitt er eine rund drei Zentimeter lange Schnittverletzung an der linken Schläfe.
Für den Angeklagten sprechen die Vorwürfe derzeit eine Reihe von Beweismitteln nicht gerade zu seinen Gunsten: Zeugen sollen ihn belasten, zudem gibt es Aufnahmen einer Überwachungskamera. Auch seine DNA soll auf der mutmaßlichen Tatwaffe sichergestellt worden sein. Die Unschuldsvermutung gilt.