Ein Telefonanruf kam eine 87-jährige Salzburgerin teuer zu stehen. Eine bisher unbekannte Frau meldete sich bei ihr und gab vor, als IT-Technikerin einer Bank zu arbeiten.
Die Anruferin behauptete, dass auf dem Konto der Pensionistin drei verdächtige Transaktionen entdeckt worden seien. Im Laufe des Gesprächs gelang es ihr, die 87-Jährige dazu zu bringen, die vermeintliche IT-Technikerin für ihr Konto freizuschalten.
Damit erhielt die unbekannte Täterin Zugriff und konnte insgesamt drei Transaktionen durchführen. Die Salzburgerin bestätigte diese anschließend.
Der entstandene finanzielle Schaden ist enorm: Rund 30.000 Euro verlor die 87-Jährige durch den Betrug.
Die Polizei warnt erneut davor, unbekannten Anrufern Zugang zu Bankkonten oder anderen sensiblen Daten zu ermöglichen.
Bankmitarbeiter fordern Kunden demnach nicht dazu auf, Zugangsdaten preiszugeben oder verdächtige Transaktionen auf diese Art zu bestätigen.
Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte keinesfalls unbekannten Personen Zugriff auf sein Bankkonto oder sensible Daten gewähren.