Auch Rublev dabei

Sechster Top-10-Star schlägt in Wiener Stadthalle auf

Das Feld der Erste Bank Open wird noch stärker: Alex de Minaur und Andrey Rublev haben sich für das Tennis-Highlight in Wien genannt.
Sport Heute
01.10.2026, 10:39
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Die Tennis-Fans dürfen sich Ende Oktober auf ein Star-Aufgebot in Wien freuen. Mit Alex de Minaur hat nun bereits der sechste Spieler aus den Top Ten der Weltrangliste für die Erste Bank Open zugesagt. Auch Andrey Rublev wird beim ATP-500-Turnier vom 24. Oktober bis 1. November in der Wiener Stadthalle und der Marx Halle aufschlagen.

So viele Top-10-Stars gab es seit der Aufwertung der Erste Bank Open zum ATP-500-Turnier im Jahr 2015 noch nie auf der Nennliste. Angeführt wird das Feld von der Nummer eins der Welt, dem aktuell verletzten Jannik Sinner. Auch Alexander Zverev, Daniil Medvedev, Flavio Cobolli und Frances Tiafoe sind dabei.

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De Minaur reist mit guten Erinnerungen nach Österreich. Der Australier erreichte bei den Erste Bank Open in den vergangenen beiden Jahren jeweils das Halbfinale. Der Gewinner von elf ATP-Turnieren ist vor allem für seine starke Beinarbeit und sein kämpferisches Spiel von der Grundlinie bekannt.

In der vorläufigen Setzliste liegt de Minaur hinter Sinner, Zverev, Medvedev, Cobolli und Tiafoe auf Rang sechs. Dahinter folgen Jakub Mensik und Learner Tien folgen.

Kurz vor Meldeschluss kam ein weiterer prominenter Name dazu: Andrey Rublev. Der 28-Jährige hat in Wien bereits triumphiert und holte 2020 den Titel.

Zuletzt zeigte Rublev beim ATP-Turnier in Hangzhou aufsteigende Form. Im Halbfinale feierte er seinen 400. Matchsieg auf ATP-Ebene. Im Finale musste er sich Daniil Medvedev geschlagen geben. Für den Wien-Sieger von 2022 war es der 24. ATP-Titel seiner Karriere.

Auch Alexander Blockx steht auf der Nennliste. Der 21-jährige Belgier sorgte zuletzt mit seinem Einzug ins Viertelfinale der US Open für Aufsehen. Ebenfalls für Wien genannt haben unter anderem Lorenzo Musetti, Karen Khachanov, Tommy Paul, Brandon Nakashima, Luciano Darderi und Francisco Cerundolo.

"Wir freuen uns, dass mit Alex de Minaur ein sechster Top-Ten-Spieler genannt wurde und auch Andrey Rublev in diesem Jahr wieder bei den Erste Bank Open spielen wird", erklärt Turnierdirektor Herwig Straka.

Besondere Brisanz könnte das Turnier auch an der Spitze der Weltrangliste bekommen. Laut Straka könnte es zwischen Jannik Sinner und Alexander Zverev in Wien um die Position als Nummer eins gehen.

Auch aus heimischer Sicht gibt es gute Nachrichten. Jurij Rodionov erhält eine Wildcard für das Turnier. Der Österreicher hatte mit zwei Siegen entscheidenden Anteil am 3:1-Erfolg im Davis Cup gegen Belgien.

"Jurij hat beim Davis Cup eindrucksvoll gezeigt, was in ihm steckt. Er hat großartiges Tennis gespielt und ist in diesem Länderkampf über sich hinausgewachsen. Er hat sich die Wildcard mehr als verdient", sagt Straka.

Die Erste Bank Open sind heuer mit 2.797.985 Euro dotiert. Einzeltickets für die Matches und das Training der Stars in der Marx Halle gibt es ab 25 Euro pro Tag.

red,Akt. 01.10.2026, 10:48, 01.10.2026, 10:39